Alice Munro: The Progress of Love

Ein Sammelband von 1982, darin ein Dutzend Geschichten, in denen zumindest auf den ersten Blick wenig Spektakuläres erzählt wird, das sind gewissermaßen die Eckdaten von Alice Munros The Progress of Love. Allerdings bleibt mir diesmal nach dem Zuklappen des Buches nicht nur Gutes in Erinnerung. Weiterlesen

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Krönender Abschluss?

Die Ferien haben längst begonnen, und das nicht nur im Theater. Und dass ich im Aalto-Theater in Essen Wolfgang Amadeus Mozarts La Clemenza di Tito sah, ist noch länger her. Was mich jetzt aber doch ein wenig schockiert: Die Inszenierung, die Anfang Juni erst Premiere hatte, ist inzwischen spurlos vom Spielplan wie von der Webseite der TUP verschwunden. Weiterlesen

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Beklemmend: Eva Figes‘ „Days“

Ein Krankenzimmer, eine Frau im Bett, die auf einen leeren Besucherstuhl blickt, dahinter ein Fenster mit kahlen Bäumen und grauem Himmel, das ist schon beinahe alles, was in Eva Figes schmalem Roman Days aus dem Jahre 1974, vorkommt. Und das Beklemmende an der Sache ist nicht, dass die Frau im Bett nicht aufstehen, sich nicht bewegen kann – obwohl die Vorstellung, so auf andere angewiesen zu sein, gewiss schon alles andere als angenehm ist. Weiterlesen

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Himmelsblicke

Heute ist so manches wechselhaft.  Weiterlesen

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Aus und vorbei

Die Spielzeit endete letzte Woche, und mit ihr verschwindet auch Umständliche Rettung, das Siegerstück des Autorenwettbewerbs „Stück auf!“ 2016 aus der Feder von Martina Clavadetscher vom Spielplan. Nachdem ich die vorletzte Vorstellung der Inszenierung von Thomas Ladwig zusammen mit gerade mal elf weiteren Zuschauern gesehen habe,  muss ich sagen, das ist kein Verlust. Weiterlesen

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Implodierte Schönheit

Ich kann es noch immer nicht fassen, dass es die riesige Trauerweide, diese wunderbare Oase, diesen grünen ‚Wasserfall‘ gleich hinterm Haus nicht mehr gibt.

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Explodierende Terminkalender

Sommerzeit, Ferienzeit – von wegen! Sommerzeit, Baustellenzeit, das trifft es schon eher, denn gerade wird nicht nur im Nachbarhaus gleich hinter meinem Rücken gestemmt, gebohrt, gehämmert und anderweitig gelärmt, sondern draußen, auf den Straßen rund ums Haus herum scheint’s auch nichts zu geben als aufgerissene und gesperrte Straßen, Umleitungsschilder und Staus. Bis vor einer Woche hielt ich all das für den größten, akuten Unbill. Dann explodierte mein Terminkalender. Und das, wo ich gerade noch gedacht hatte, in diesem Jahr hätte ich es hinbekommen, mir die Ferienzeit einigermaßen freizuschaufeln … Weiterlesen

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Brecht, packend

Gestern lockte mich Bertolt Brechts Leben des Galilei ins Grillo-Theater, wo es in der Inszenierung von Konstanze Lauterbach Premiere hatte: Unsicher, ob ich dafür nach einem langen Tutoriumstag noch Energie hätte, kam ich, bestens unterhalten, den Kopf glücklich voller Ideen und Bildern ging ich danach wieder nach Haus. Ein fast perfekter Theaterabend, durchdacht inszeniert, ungeheuer lebendig auf die abstrakte Bühne (Ann Heine) gebracht vom spielfreudigen Essener Ensemble und mit viel Milch serviert.

Der geniale Denker und Forscher, in die Ecke gedrängt? Axel Holst als Galileo Galilei in der Essener Premiere

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Blickwinkelwechselgeschichten

Eigentlich gehe ich nicht gerne zu „fremden“ Autorenlesungen, schon gar nicht allein. Und öffentliche Schwimmbäder sind auch nicht so meins, denn ich kann weder besonders gut auf Hitze noch auf Chlor. Dennoch konnte ich der neuen Reihe Kunstbaden – Kultur im Grugabad –  nicht widerstehen und ging am zu Samstag Danko Rabrenovics Sunsetlesung. Was für ein Glück, sonst hätte ich nie erfahren, dass wir offenbar mindestens eine Leidenschaft teilen: die für den Blichwinkelwechsel (und für gute Musik. und für gute Geschichten. :-))   Weiterlesen

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The Sorrows of an American

Als ich im Frühjahr beschloss, ich müsse dringend mal wieder was von Siri Hustvedt lesen, fand ich es jedoch erstmal sehr schwer, mich für eines ihrer Werke zu entscheiden. Bis ich auf den Titel The Sorrows of an American stieß: Was könnte angesichts des aktuellen Präsidenten passender sein? Natürlich ist Hustvedts 2008 erschienenes Buch keine Trump-Prophezeiung. Dann hätte ich es auch nicht mit so viel Genuss gelesen … Weiterlesen

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Ausgetanzt

Während ich nun endlich die Zeit finde, über  Ptah IV zu schreiben, das bereits vor gut zehn Tagen im Essener Grillo-Theater Premiere hatte, wird genau dort alles für die dritte und letzte Vorstellung dieses besonderen Tanzabends aufgebaut und eingeleuchtet. Schade, dass Julia Schalitz‚ „Philia“, Yanelis Rodriguez‚ „Life is Calling“, Qingbin Mengs „M.Selbst“, Kevin Durwaels „Living Waters“ und Igor Volkovskyys „Kak Dela!?!“ danach wohl nicht mehr zu sehen sein werden …

Junge Choreografen voller Energie und Ideen, die hoch hinaus wollen: Qingbing Meng in seinem Solo „M.Selbst“ (Foto: Mario Perricone)

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Leben im Halbdunkel

Ich weiß, es gibt Menschen, die laufen bei 30 Grad Außentemperatur erst so richtig zu Hochtouren auf – oder lieben Sommer, Sonne, Hitze zumindest dann, wenn sie am Strand brutzeln können. Für mich ist das alles nichts. Meinetwegen brauchte es keine Außentemperaturen jenseits der 25 Grad Celsius zu geben – und auf die „Erfindung“ der hitzebedingten Migräne hätte mein Körper erst recht verzichten können. Weiterlesen

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Dämonenreste

Nein, das ist keine neue Bezeichnung für den Monsterkater, der für manche vielleicht zum Vatertag gehören mag, Das ist vielmehr eine Frage an mich selbst: Was ist mir gut drei Wochen nach der Premiere der Bühnenfassung von Dostojewskis Dämonen, inszeniert von Hermann Schmidt-Rahmer am Essener Grillo-Theater in Erinnerung geblieben?

Ideologie und Charisma: Stefan Diekmann und Alexey Ekimov (Foto: Martin Kaufhold)

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Sie ist wieder da :-)

Lange genug war sie ja vergriffen, meine Kriminalnovelle, mein Buchdebüt von 2004. Jetzt gibt es sie wieder und das alsbald auch in bester Gesellschaft, macht sie doch den Auftakt in der neuen E-Book-Reihe „Ausgezeichnet!“ im Kick-Verlag. Wovon die Rede ist? Natürlich von Der Tod ist ein langer, trüber Fluss Weiterlesen

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Drei Ganze und ein halbes Etwas

… so ließen sich rückblickend meine beiden letzten Ballettabende zusammenfassen: 3 by Ekman war ein wunderbares Erlebnis im Aalto, ein ebenso erfrischender wie reifer Tanzabend, den ich mir jederzeit wieder anschauen würde, während mich bei Vibrations genau die Königin, also die Kuhn-Orgel, mit ihrem verhallten Klangbrei aus der Philharmonie vertrieb. Was zumindest eine Überraschung war. Aber der Reihe nach …

Wataru Shimizu in „Tuplet“ – Teil des Ballettabends „3 BY EKMAN“ mit Werken von Alexander Ekman (Foto: Bettina Stöß)

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