Virtuelles und anderes

Nach der Premiere mit der Online Schreibsprechstunde am Mittwoch, die ein voller Erfolg war und so viel Spaß gemacht hat, dass Klaudia und ich sie auf jeden Fall wiederholen wollen, gab’s heute ein weiteres erstes Mal für mich: meine Lesung auf der Facebookseite vom Leserattenservice, die man sich jetzt als Video anschauen kann.

Die Kunst des Verbrechens – hier als Matisse aus meiner Hand – auf Facebook als kleine Lesung und nun als Video …

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Kartenhaus im Wind

Heute war ein Tag, der das Motto „Das Leben ist das, was passiert, während man andere Pläne macht“ unterstrich. Eigentlich war der Plan gewesen, nach dem Arztbesuch (geplant, ohne Corona-Bezug) am Morgen vielleicht doch noch Toilettenpapier zu erwerben, dann mal kurz die Facebook-Lesung für morgen vorzubereiten und ansonsten die Ideen zum Unikurs auf Moodle aus meinem Kopf wenigstens in greifbare Notizen umzuwandeln. Weiterlesen

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Kunst & Kriminelles live

Für alle Menschen, die Lust auf Krimi und Kunst haben, oder einfach Lust haben, mir beim Vorlesen zuzuhören, ein paar meiner Bilder zu sehen und mit mir über die Arbeit als Autorin (oder auch die als malender Mensch) zu reden, gibt’s jetzt am Freitag, den 27. März 2020 die passende Gelegenheit dazu: ab 11 Uhr lese ich live auf der Facebookseite des Leserattenservice – also hier reinklicken und dabei sein :-).

Ob ich mich selbst mit Wecam so gut einfangen werde wie (c) 2016 Uwe Klein mit der Kamera, sei dahingestellt, aber spannend wird’s am Freitagmorgen bestimmt 🙂

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Stripes without stars …

… zeigt der Abendhimmel draußen vor meinem Arbeitszimmer heute, etwas aufgehellt von der Kamera. Das passt irgendwie zu meinem heutigen Tag im Home Office – der sich für mich zugleich angenehm ruhig und produktiv anfühlte. Weiterlesen

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Alle in einem Boot

Ob wir – die Spezies Mensch – das jetzt dank Corona begreifen: Dass wir nur diesen einen Planeten haben, keinen weiteren auf Ersatz, keine Fluchtmöglichkeit? Und dass es keinen Sinn macht, innerhalb unserer Art, unserer Spezies unterscheiden zu wollen zwischen irgendeinem partikulären „wir“ und irgendwelchen „anderen“?

Licht am Horizont – mein „Engel, frisch“ ist zwar schon vor ein paar Jahren aus meinem Kopf auf den Malkarton geschlüpft, aber in seinem Mix aus Melancholie und Hoffnung scheint er mir gerade jetzt gut in die Zeit zu passen.

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Online: Schreibberatung

Schreiben ist einsam? Vielleicht. Und in Zeiten von Corona gilt das womöglich umso mehr. Deshalb haben wir uns für alle Profi-Autor*innen und solche, die’s noch werden wollen, – ach, eigentlich für alle, die gerade an ihrem Schreibtisch allein Redebedarf haben – etwas ausgedacht: Die Online Schreibsprechstunde mit Mischa Bach und Klaudia Zotzmann-Koch gibt’s am kommenden Mittwoch das erste Mal. 🙂
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Frühlingsanfang

An vielen Orten in Deutschland soll’s heute schön gewesen sein, hier in Essen war’s ziemlich grau. Was so gar nicht zum kalendarischen Frühlingsanfang

Gestern bei Sonnenschein fotografiert, hellen sie heute das innere wie äußere Grau in Grau auf: Frühlingsblumen auf unserem Balkon 🙂

passen will, aber dafür meine Stimmung am Morgen unterstrich. Weiterlesen

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Sehnsucht nach dem Süden?

Zum Frühstück gab’s heute neben Müsli, Kaffee und Saft ein Fundstück, das auf besondere Weise bizarr anmutete in diesen Zeiten: Weiterlesen

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Nichtstunkönnen

Eigentlich sollte man denken, mir als Autorin und Freiberuflerin, die den allergrößten Teil ihrer Arbeitszeit ohnehin allein mit sich verbringt, sollte es leicht  fallen, mit dem allgemeinen, virusbedingten Rückzug umzugehen. Okay, Lesungen und Kurse fallen aus oder werden verschoben, das ist blöd für die Einnahmensituation und, ja, klar, ich mag den dazugehörigen Austausch mit Menschen sehr. Dennoch, in meinem „normalen Alltag“, also dem vor Covid-19, habe ich mich nicht nach mehr Kontakt mit noch mehr Menschen gesehnt. Weiterlesen

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Abgesagt

Unter all den vielen Dingen, die gerade überall abgesagt werden, ist seit heute auch unsere nächste Lesung mit dem Überfallkommando, die für Dienstag, 17. März 2020 im Café Livres geplant war, muss leider entfallen. Aber keine Angst, wir kommen wieder – bzw. Das Überfallkommando … kehrt zurück. Nur halt zu einem späteren Termin. Wann genau, das erfahren Sie, sobald wir selbst es wissen. Versprochen!

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Bitte lächeln!

Heute Nachmittag telefonierte ich mit einer Freundin, als mitten im Regen die Sonne hervorkam und einer der Bäume im Innenhofgarten gegenüber plötzlich in magischem Licht erstrahlte … Weiterlesen

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Nachdenken über die Angst

Über Ängste nachzudenken, sie wahrzunehmen, ihnen aber nicht blindlings nachzugeben, sich nicht von ihnen überwältigen zu lassen – das war und ist essenziell im Umgang mit der PTBS und das tut jetzt, in Zeiten von Covid-19 ebenfalls not. Denn eigentlich ist Angst ja ein sinnvolles, potenziell lebensrettendes Gefühl, jedenfalls, sofern sie sich auf eine reale Gefahr richtet bzw. man ihre Quelle korrekt identifiziert. Weiterlesen

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Das Krimi-Überfallkommando … kehrt zurück … leider abgesagt :-(

Und zwar an den Tatort im Café Livres. Zum dritten Mal werden wir drei Krimiautoren – also Arnd Federspiel, H.P. Karr und meine Wenigkeit, Mischa Bach, – am 17. 3. 2020 um 19.30 Uhr im Büchercafé an der Moltkestraße zu Gast sein. Mit im Gepäck haben wir wieder eine ganz besondere Auswahl unserer szenischen Lesungen skuriler, schwarzhumoriger Krimis.

Joker, Doc & Player (Foto: S. v. Knobloch)

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INF²erno

In Dante Alighieris „Die göttliche Komödie“ ist das Jenseits der Bezugspunkt, um unser Leben, Handeln und Lieben in die rechte, die christliche Perspektive des Mittelalters zu rücken. In Sputnics „INF²erno“ , das am Wochenende in der Casa in Essen Premiere hatte, ist dagegen die Zukunft Messlatte und Projektionsfläche für das Live Animation Cinema nach dem Werk des großen Italieners.

Gefangen im Überwachungskapitalismus finden sich hier unsere Reisenden – Vergil (Sven Seeburg). Orfeus (Kerstin Pohle) und Ada (Stephanie Schönfeld) – wieder. (Foto: Martin Kaufhold)

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Kleiner Mann – was nun?

Es beginnt alles so gut – die Liebesgeschichte von Johannes Pinneberg (Stefan Migge) und Emma „Lämmchen“ Mörschel (Silvia Weiskopf) selbst wie auch die Bühnenadaption von Hans Falladas Roman „Kleiner Mann – was nun?„, die gestern inszeniert von Thomas Ladwig im Essener Grillo-Theater Premiere feierte. Doch am Ende, wenn Armut und Ausgrenzung der 1930er Jahre den Mut des Paares gebrochen haben und der Black Out sagt, das war’s, bleibe ich leicht ratlos zurück, und das nicht nur, weil mir (natürlich) die Antwort auf die Titelfrage fehlt.

So hatte Lämmchen (Silvia Weiskopf) sich ihr erstes gemeinsames Zuhause mit ihrem „Jungen“ Johannes Pinneberg (Stefan Migge) wirklich nicht vorgestellt … (Foto: Birgit Hupfeld)

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