Volles Haus

Gestern war nix mit Bloggen, gestern war ich mit dem Krimi-Überfallkommando unterwegs. Zum ersten Mal im Café Livres, und was soll ich sagen? Offenkundig hat Rüttenscheid Nachholbedarf, was die Kunst des szenischen Überfalls angeht: es war ausverkauft 🙂

Vor der Lesung noch erstaunlich ernsthaft: Mischa B. und Arnd F. alias The Doc & The Player (Foto: The Joker alias H.P. Karr)

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Wartezeit

Ist das schon das Rot des nahenden Frühlings?  Weiterlesen

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Spinnwebfein

Schon lange hatte ich vor, mich lesend in Kazuo Ishiguros Welten zu begeben, aber irgendwas kam immer dazwischen. Was gar nicht so schlecht passt zu seinem kleinen, aber feinen Roman An Artist of the Floating World aus dem Jahr 1986. Denn sein Protagonist und Ich-Erzähler, der berühmte Maler Masuji Ono, scheint seinen Ruhestand hauptsächlich mit mäandernden Gedankenströmen zu verbringen, die ihn immer wieder zurück in die Vergangenheit ziehen. Was durchaus heikel werden kann, denn 1948, als das Buch einsetzt, ist der Zweite Weltkrieg samt Kriegsverbrechen noch unheimlich nah.

Ein Buch von schwebender Schönheit: Kazuo Ishiguros „An Artist of the Floating World“

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Schönheit, unperfekt

So mancher, der nach Schönheit sucht, sucht nach Perfektion. Mir dagegen erscheint gerade das Unperfekte oftmals besonders schön. Wie dieser Ast voller Moos und Flechten, an dem man die Knospe im Vordergrund kaum mehr als solche erkennt.

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Nebulöses

Was ist denn das?  Sieht auf den ersten Blick aus, wie sich manch Migräne mit oder ohne Aura anfühlt.  Weiterlesen

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Sonderbares

Wintergrau mit wenig Sonne, dafür um so mehr Sturm, das waren die Bedingungen meines heutigen Sonntagspaziergangs mit Kamera.

Das erste Fabelwesen am Wegesrand schien ein Urzeit(s)tier,  aus einem Baum hervorspringend. Weiterlesen

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Traditionslinien

Als Silviu Purcurates Inszenierung von La Bohème in Essen im Aalto Premiere feierte, war das zugleich der 101. Geburtstag dieser Puccini-Oper. Zwischen diesem Moment und der gestrigen Dernière lagen 21 Jahre. Was für eine lange Traditionslinie und doch eine Zeitspanne, die zugleich belanglos erscheinen dürfte, verglichen mit dem Alter manchen Instruments im Orchestergraben. Und ich sitze nun da mit einem seltsamen Paradox: was von dem, was gestern Abend so frisch und lebendig daherkam, war tatsächlich noch dasselbe oder auch nur vergleichbar mit der Premiere?

Jessica Muirhead als Mimi am Stadtrand auf der Suche nach ihrem Rodolfo. Foto Saad Hamaza

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Kafka in Japan

Ein ungewöhnliches Buch mit wunderbar absurden Aspekten und einer Sprache, die auf angenehme Weise Distanz hält zu den Figuren, ohne sie dabei zu verraten, das ist Marion Poschmanns Roman „Die Kieferninseln“ für mich, der 2017 bei Suhrkamp erschien und sehr verdient auf der Buchpreis-Shortliste landete.

Leider schon ausgelesen … Marion Poschmanns wahrhaft erlesener Prosatext voll Haikus und Tragikkomik.

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Reloaded: Dies ist ein Überfall

Wer schon immer wissen wollte, worauf es bei einem stilechten Straßenraub ankommt, muss dafür nicht in dunklen Ecken auf den Räuber warten. Am Montag, den 15. Januar 2018, leistet das literarische Überfallkommando – The Player (Arnd Federspiel), The Joker (H.P. Karr) und The Doc (Mischa Bach) – mit szenischen Lesugen unter dem Motto „Dies ist  ein Überfall. Reloaded“ im Café Livres kriminell gute Aufklärungsarbeit und und spannende Unterhaltung.

Joker, Doc & Player (Foto: S. v. Knobloch)

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Schönes im Neuen

Grau und ein wenig verkatert ist er, der erste Tag des neuen Jahres. Da muss man schon ein bisschen genauer hinschauen, Weiterlesen

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Zwischenjahresnotiz V: Ein perfekter Freund

Ob das Buch die perfekte Wahl für mein Uniseminar „Erinnern und Vergessen. Ich und Identität (nicht nur) in der Kriminalliteratur“ ist, werde ich erst im nächsten Semester entdecken. Aber Martin Suters 2002 erschienener Roman um den Journalisten Fabio Rossi, dem nach einer Kopfverletzung 50 Tage fehlen, scheint einerseits eine spannende und doch auch realistische Auseinandersetzung mit dem Thema Amnesie und ist andererseits elegant geschrieben und präzise erzählt, mithin definitiv lesens- und diskutierenswert. Weiterlesen

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Zwischenjahresnotiz IV: Before I Go to Sleep

Hochgelobtes Debüt, verfilmt noch dazu, das ist SJ Watsons Thriller Before I Go to Sleep. Und ein weiteres Buch zum Thema Amnesie, und zwar sowohl der retrograden als auch anterograden Art. Christines Erinnerungen halten jeweils nur einen Tag, genauer: vom Erwachen bis zum Einschlafen, und das schon seit Jahrzehnten. Was dazu führte, ist im Dickicht des Vergessen verloren. Ihre einzige Waffe gegen das Nichts: ein Tagebuch, täglich fortgeführt, täglich neu gelesen. So erobert sich die Ich-Erzählerin täglich aufs Neue  ein Gefühl für sich und vor allem für ihre eigene Geschichte – und geht dem Warum dahinter auf den (spannenden) Grund. Weiterlesen

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Zwischenjahresnotiz III: Jahresendejazz

Es ist schon eine kleine Tradition, dass ich kurz vorm Jahresende das letzte Konzert aus der Reihe „Jazz in Essen„im Grillo-Theater besuche. Diesmal gab’s von August Zirner und dem Spardosen-Terzett mit „Diagnose: Jazz“ einen Mix aus Musik und Texten von und über Charles Mingus, Thelonius Monk und Rahsaan Roland Kirk flankiert von ein wenig Duke Ellington. Klingt doch verlockend, oder? Weiterlesen

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Zwischenjahresnotiz II: The Memory Collector

Für meine Uniseminare bin ich immer wieder auf der Suche nach neuer Lektüre. Nächstes Semester steht wieder „Erinnern und Vergessen: Ich und Identität (nicht nur) in der Kriminalliteratur“ auf dem Programm und dafür las ich u.a. Meg Gardiners „The Memory Collector“ aus dem Jahr 2009. Gelangweilt habe ich mich mit dem Thriller aus der Reihe mit Jo Beckett nicht – aber passt das Buch auch in meinen Semesterapparat? Weiterlesen

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Zwischenjahresnotiz I: Willkommen

Dass ich in der Essener Premiere „Willkommen„, einer Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz, war, ist schon eine ganze Weile her, denn die fand bereits Anfang Dezember statt. Klasse Bühnenbild, gute Schauspieler und ein neidvoller Stoßseufzer Richtung Frankreich, diese drei Aspekte sind mir davon vor allem noch in Erinnerung.

Noch scheint die WG idyllisch: Silvia Weiskopf, Jan Pröhl, Henriette Hölzel, Stephanie Schönfed und Stefan Migge (Foto: Birgit Hupfeld)

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