Wortmusik

Sie war schon immer da, so kommt es mir vor. Eine Welt ohne ihre Stimme, ohne ihre Musik, auch ohne ihre androgyne Schönheit und ihre ganz eigene poetische Sprache kenne ich praktisch nicht. Und nachdem ich es in diesem Leben schon nicht geschafft habe, Susan Sontag oder David Bowie live zu begegnen, blieb ja gar nichts anderes übrig, als die einmalige Gelegenheit ihres Auftritts in der Essener Lichtburg am 10. August mit beiden Händen zu ergreifen. Wovon ich rede? Selbstverständlich von Patti Smith und ihrem „Evening of Words and Music“.:-) Weiterlesen

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Ideenhebammenglücksgefühle

Manchmal geht es ganz rasch, meist jedoch dauert es länger als erhofft, bis ein Buch das Licht der (Verlags)Welt erblickt. Und manches Mal ist man obendrein ungeduldig, so dass man gar befürchtet, irgendwas könne jetzt, auf den allerletzten Metern, noch schief gehen. Doch in dem Augenblick, wo man das Buch dann frisch gedruckt tatsächlich in Händen hält, ist all das vergessen. Nicht nur als Autorin, auch als Ideenhebamme (aka Lektorin oder Coach) geht mir das so – und vorgestern war wieder so ein Glücksmoment: als ich Britt Reißmanns Scherbenkind im Briefkasten fand.:-) scherbenkind

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Punktgenau

Sich in einem dicken Schmöker zu verlieren, gehört für viele Menschen zur Urlaubszeit wie Strand und Meer oder Berg und Wanderung. Doch Größe – oder eben Dicke – ist auch bei Büchern kein geeignetes Maß, wenn es um Qualität geht. Lesegenuss, der lange nachhallt, fand ich in Lydia Davis kurzen bis ultrakurzen Stories in Break It Down.       Weiterlesen

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Gute Nacht

…    tmp_5828-20160727_210636240161988 Weiterlesen

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Liebe unter Überlebenden

In einer Kritik hieß es, Atticus Lishs Perparation for the Next Life sei eine unsentimentale Liebesgeschichte. Ich finde, man könnte sogar sagen, es handelt sich bei dieser Geschichte der Liebe zweier Überlebender um eine Liebesgeschichte für Menschen, die an sich nichts fürs übliche Herzschmerzrgedöhns übrig haben. Weiterlesen

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Von oben betrachtet

… sehen die Yorkshire Dales doch wunderschön aus und auch Fritz macht eine gute Figur: tmp_2626-baer257857123 Weiterlesen

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Schöne Aussichten

Während man beim Blick in jede beliebige Zeitung, jede nur denkbare Nachrichtensendung das Gefühl nicht los wird, die Welt müsse nun wirklich kurz davor sein, ihren Verstand zu verlieren, ist doch weder die Schönheit noch das Friedliche aus ihr verschwunden- tmp_15304-20160722_175700-574142390 Weiterlesen

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Too much happiness

Nach und nach mache ich mir selbst die Freude, mich quer durch Alice Munros erfreulich umfangreiches Werk längerer und kürzerer Erzählungen zu lesen. Vor wenigen Tagen beendete ich auf dieser „Lesereise“ den Band Too Much Happiness aus dem Jahr 2009.

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Auktorialer Leser?

Zu den schönsten Seiten des Sommers gehört es für mich, Zeit zum Lesen zu haben. Selbst für die dickeren Schwarten, die mir im Alltag, wo ich ja nicht nur zuhause, sondern auch unterwegs lese, schlicht zu schwer sind. Till Raethers Treibland hat deshalb über ein Jahr bei mir im Wartestand verbracht. Gestern Nacht beendete ich die spannende, aber am Ende dann doch nicht wirklich fesselnde Lektüre ein wenig ratlos — und das obwohl oder gerade weil der Autor mich als Leserin in in eine geradezu auktoriale Position versetzt. Weiterlesen

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Theaterferien

… sind so entspannt wie melancholisch: 20160709_094840  … erst recht, wenn man von der Bühne in den leeren Saal schaut😉

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Randnotiz

Manche sagen, das Leben gliche einer Reise. Wenn dem so ist, was bedeutet es dann, dass mein Leben dem Schreiben über die Odyssee, die ich als Ballett in der Choreographie von Patrick Delcroix Ende Juni sah, bis jetzt im Weg stand? Nun scheint diese Uraufführung in der nächsten Spielzeit nicht mehr wiederaufgenommen zu werden, was offenbar auch heißt, es finden sich keine Pressefotos dazu mehr auf dem TUP-Server. Schade, sehr schade, denn dank hervorragender, artistisch-athletischer Tänzer war das ein ausgesprochen sehenswerter Abend – Weiterlesen

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Zwischen den Schauern

Wie erfrischend, nach zwei Tagen Blockseminar in der Uni eine Regenpause zu nutzen

regennasses_blatt – statt brillanter Ideen zu diskutieren, wie Juwelen schimmernde Wassertropfen auf einem Blatt zu betrachten – Weiterlesen

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Andere Umstände

Sex & Subterfuge – zu deutsch in etwa: „Geschlecht und List“ – betitelte 1982 Eva Figes ihre Untersuchung zu englischen Schriftstellerinnen vor 1850. Ich habe endlich die Zeit gefunden, den schmalen Band über die anderen Umständen, unter denen Schrifstellerinnen einst das Schreiben begannen, zu lesen. Eine lohnenswerte Mühe, wie ich finde. Weiterlesen

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Der Königinnen neue Kleider

Zwei Königinnen sind eine zuviel, das wäre die knappste Formel, auf die man den Konflikt zwischen Elisabeth I. und Maria Stuart bringen könnte. Dabei geht es um Fragen von Macht und Moral, Legitimität und Religion und nicht zuletzt auch darum, wie mächtige Frauen von Männern – wie etwa Friedrich Schiller – gesehen werden. Gerade zu diesem Aspekt hatte ich mir den einen oder anderen neuen Gedanken von Anna Bergmanns Inszenierung von Maria Stuart erhofft, die gestern am Essener Grillo-Theater Premiere feierte.

v.l.: Thomas Meczele, Axel Holst, Stephanie Schönfeld (Elisabeth), Jens Winterstein in Friedrich Schillers Trauerspiel „Maria Stuart“; Regie: Anna Bergmann, Foto: Birgit Hupfeld

 

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Aus fremder Feder

… gibt es eine sehr hübsche Ankündigung unserer Lesung am Donnerstag in der WAZ, die man hier nachlesen kann.

Kommando_3

So entspannt sehen wir vor unseren literarischen Überfällen aus: Arnd Federspiel, Mischa Bach & HP Karr.

.. und … sehen wir uns in Heiligenhaus?

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