Augenlicht

Ist alles gerade nicht so einfach mit dem Sehen und mir – bzw. eigentlich geht das auf die eine oder andere Art seit März so. Und seit Mitte Juni sehe ich immer einen über den anderen Tag doppelt, und dazwischen gleicht mein Gehirn das Problem mit dem verkürzten Augenmuskel so geschickt aus, dass es für die anderen da draußen so aussieht, als wäre es gut. 2110_Abendsonne Weiterlesen

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Herbstgedanken

Ich liebe den Herbst samt all seiner Farben und Gerüche. Schade, dass sich letztere nicht mit der Kamera einfangen lassen …

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… schwupps – vorbei

Wie, schon wieder eine Woche fort, verflogen auf Nimmerwiedersehen? Es kommt mir vor, als sei ich doch gerade eben erst im Theater gewesen … Weiterlesen

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Leben, aus der Bahn geworfen

Eine graue Halfpipe mit zwei kleinen Bänken in der Schräge und einer größeren Bank neben einem Wasserspender im flachen Teil, darum nichts als Leere, keine Wände, kein Halt, kein Weg – das ist zu sehen, während die Zuschauer ihre Plätze suchen.  Endlich Dunkel, Ansage, Maskenabsetzen. Plötzlich steht da eine Gestalt, wie die Statue eines Bergsteigers auf dem beschwerlichen Weg nach oben. Zögerlich erhellt kaltes Licht (Dirk Struwe) die Bühne von Lena Natt, und dann geht es los mit der Premiere von „Gift. eine Ehegeschichte“ in der Essener Casa. 

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Verwaiste Eltern, entfremdete Ex-Ehepartner, auf jeden Fall zwei Menschen „in Schieflage“: Er (Sven Seeburg) und Sie (Janina Sachau) beim ersten Wiedersehen zehn Jahre nach dem Tod des Sohnes. (Foto: Matthias Jung).

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The Show Goes On

Die erste Premiere der neuen Spielzeit im Grillo-Theater ist ein Klassiker, der es in sich hat: Karsten Dahlems Inszenierung von Edward Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ hat Tempo, Biss und ist, ohne das Original zu verbiegen, zugleich auf bemerkenswert selbstverständliche Art in unserer von Corona samt Schutzmaßnahmen geprägten Zeit angekommen.

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Kurze Pause im nächtlichen Schlagabtausch: Alexey Ekimov, Lene Dax, Ines Krug und Jan Pröhl (v.l.n.r.) in „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ (Foto: Matthias Jung)

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Lektürenotiz: Things in Jars

Jess Kidds Roman begegnete ich, weil ihn mir eine liebe Freundin telefonisch ans Herz legte. Genauer gesagt, sie wollte gerne lesen, was ich wohl im Blog über Things in Jars schreiben würde. Hm, gute Frage. Wie also beschreibt man einen Kriminalroman, der im viktorianischen England angesiedelt ist, und in dem mit Bridie Devine eine weiblicher Sherlock Homes zusammen mit einem toten Sidekick, der kein Doktor Watson, sondern ein Preisboxer war, unter Sammlern und Liebhabern exotischer Objekte mit privaten Raritätenkabinetten ermittelt?

Nicht nur bei Regen gut zu lesen: Jess Kidds dritter Roman „Things in Jars“

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Lektürenotiz: Spiel auf vielen Trommeln

Spiel auf vielen Trommeln“ von Olga  Tokarczuk ist ein schmaler Erzählband, der sich spröde zurückhalten gibt mit seinem weiß-grauen Einband, der Tore öffnet in geheimnisvolle Welten und zu fremden Ansichten. Für mich war er überdies die erste Begegnung mit dem Schaffen der Literaturnobelpreisträgerin des Jahres 2018.

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Unscheinbar und geheimnisvoll – so gibt sich Olga Tokarczuks „Spiel auf vielen Trommeln“ wenigstene auf den ersten Blick.

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Lektürenotiz: Der lange Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten

Ich weiß nicht mehr, ob ich es eine Rezension oder eine persönliche Empfehlung war, die mich zu Becky ChambersDer lange Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten“ brachte, oder ob ich einfach über den Tite selbstl stolperte, mich in ihn verliebte und das Buch allein deshalb für meinen Herzallerliebsten bestellte. Inzwischen habe ich es gelesen und freue mich ganz außerordentlich, dass es der Auftakt der dreiteiligen Wayfarer-Serie ist. 🙂

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Ein dicker Schmöker und guter „Reisebegleiter“ nicht nur in der kalten, feuchten Jahreszeit: „Der lange Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten“ von Becky Chambers

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O wie Oktober oder Online-Schreibsprechstunde die 5.

Ferien vorbei, Sommer vorbei, Pause vorbei, also ist es wirklich höchste Zeit für unsere fünfte Online-Schreibsprechstunde mit Mischa Bach und Klaudia Zotzmann-Koch:

Wann? 09.10.2020, 15:00 bis 16:30 Uhr
Wo? In einem Online-Konferenzraum, also bequem von zu Hause aus.
Kosten? Die Online Schreibsprechstunde ist gratis. Weiterlesen

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Grußlos glücklich?

Einer unserer Nachbarn grüßt uns nicht mehr, ganz gleich, ob wir ihm im Haus oder auf der Straße begegnen. Das könnte man einfach mit einer hochgezogenen Augenbraue und einem Achselzucken abtun, schließlich kann man niemand dazu zwingen, sich höflich und zivilisiert zu verhalten. Aber es bringt mich doch auf diverse Gedanken … Weiterlesen

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Abendgedanken an einem nicht ganz verlorenen Tag

Was hatte ich heute nicht alles vor mit dem Tag – und dann kam, mal wieder, eine Migräne samt Nebelhirn zu Besuch. Und als die beiden sich verzogen hatten, war nicht mehr so viel übrig vom Tag. 2909abendhimmel1 Weiterlesen

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Herbstanfang

Oh je, der ganze Monat September mitsamt wunderbaren Altweibersommer und der vermutlich letzten Hitzewelle des Jahres ist schon fast auf der Zielgeraden, und von mir kein Wort hier im Blog. Und bis es mit den Augen nach der OP hoffentlich besser werden wird, werden noch Monate vergehen. Dabei wartet so vieles, dass ich drüber schreibe … aber nicht heute Abend. Heute muss eine kleine Bildergalerie mal wieder mehr sagen als all die Worte, die noch warten müssen irgendwo in meinem Inneren.

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Lektürenotiz: Tschudi

Ein Buch wie eine Ausstellung französischer Impressionisten, so liest sich Mariam Kühsel-Hussainis „Tschudi“ – die Sprache fein, eigen, musikalisch wie der Rhythmus sichtbarer Pinselstriche und die Erzählung selbst wie ein Reigen beinahe zufälliger Szenen, die lose aufeinander zu folgen scheinen, um am Ende doch ein Ganzes zu ergeben.

Wie mit leichter Hand gemalt: „Tschudi“ von Mariam Kühsel-Hussaini

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Abschied vom Sommer

Meteorologisch gesehen ist der heutige 31. August der letzte Tag des Sommers. Doch von meinem subjektiven Erleben her ist er nicht der erste, an dem sich der Herbst leise bemerkbar macht:

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Unter Menschen

Mit gemischten Gefühlen brach ich heute früh auf, und das nicht nur, weil um 7.15 Uhr das Haus zu verlassen, für mich eigentlich viel zu früh ist. Aber aufbrechen, um mit der Bahn an einen anderen Ort zu reisen und dort einen Schulworkshop zusammen mit der besten Eva der Welt anzuleiten — das erschien mir in Zeiten von Corona abenteuerlich, exotisch und auch ein wenig verwegen.

Herbstgrau und ein bisschen trist scheint Geldern samt Mühlenturm heute vielleicht auf den ersten Blick, doch das sind reine Äußerlichkeiten. 😉

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