Woobooks für schreibende Menschen

Über Woobooks kann man also als lesender Mensch Bücher entdecken, bevor es sie gibt, und ihre Entstehung unterstützen. Was aber hat mich als schreibenden Menschen bewegt, ein Buch bei Woobook machen zu wollen? Was bedeutet das für mich als Autorin?

Autorinnenschreibtischchaos der hoffentlich kreativen Art 😉

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Woobooks für lesende Menschen

Da die Idee hinter Woobooks noch recht neu ist und es meines Wissens nach wenigstens im deutschsprachigen Raum keinen vergleichbaren Versuch gibt, klassischen Verlag und Crowdfunding zusammenzubringen, dachte ich mir, ich sollte vielleicht erklären, wie das für die Unterstützer eines Buchprojektes funktioniert.

Fünf Unterstützer reichen nicht für ein Woobook, aber sie sind schon mal ein Anfang 😉

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Die kleinen Drachen sind los!

Zum Sommer gehören sie für mich auf jeden Fall dazu: die etwas anderen Liebhaber meiner Schafgarbe Weiterlesen

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Reiner Kunze: die stunde mit dir selbst

Vor einer kleinen Weile hat das ZEITMagazin Reiner Kunze in der Rubrik „Das war meine Rettung“ interviewt. Darin zitierte Kunze ein ungemein berührendes Gedicht und es wurde auf den aktuellen Gedichtband „die stunde mit dir selbst“ verwiesen. Ich entsorgte die Zeitung im Altpapier und besorgte mir bei nächster Gelegenheit das Buch. Und nun sitze ich hier mit gemischten Gefühlen … Weiterlesen

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Wagner, Winterson, Wochenende

Nach einem Workshoptag an der Uni mit Jeanette Wintersons „Written on the Body“ ins Aalto-Theater zu eilen, um dort den „Ring an einem Abend“ zu sehen und vor allem zu hören, ist das zu viel des Guten, oder, wie meine liebste Opernkennerin meinte, genau das Richtige? Gestern habe ich genau das gemacht und festgestellt: es passte perfekt 🙂 Weiterlesen

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Einfach anfangen

Das ist erstmal eine Aufforderung an mich: einfach anfangen, indem ich hier im Blog mit „Zahltag“ eine neue Kategorie einführe, in der es um meinen gleichnamigen Roman geht. Wenn Sie den noch nicht kennen, ist das kein Wunder. Denn diese neue Kategorie im Blog ist zugleich eine Einladung an Sie bzw. Euch: nämlich meinen neuen Roman, in dem es u.a. um den einzigen Raubüberfall geht, den ich je real geplant (aber nie als solchen ausgeführt) habe, kennenzulernen und, wenn Sie mögen/Ihr mögt, seine Entstehung zu unterstützen. Wie das gehen kann und welche Rolle Woobooks (= Write on occasion), ein Mix aus klassischem Verlag und Crowdfunding, dabei spielt, erfahren Sie / erfahrt Ihr ab sofort hier in loser Folge …

Noch gibt es das Buch nur als Rohfassung und als Projekt bei Woobooks, das Unterstützer sucht – aber ins Cover habe ich mich auf Anhieb verliebt! 🙂

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Glücklich im KUBIG

30 Grad im Schatten, bestes Hochsommerwetter und das auch noch sonntags – das klang perfekt und prekär zugleich: perfekt, weil bei solchen Bedingungen jeder gern im Park ist, und prekär, weil der KUBIG400 nun mal ein Glaspavillon ist. Wie lange würde man darin zu dritt vorlesen können, bevor die ersten Gäste beim ersten ParkLauschen in Ohnmacht sänken, fragten wir uns bang.

Sonnige Aussichten auf KUBIG und ParkLauschen, aufgenommen von Gesine Schulz.

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Präzise Poesie

Vierzehn Sonette voll klassischer Strenge durchflattert von Bläuling, Admiral, Trauermantel und all den anderen Schmetterlingsschönheiten, zusammengebunden als Gedichtkranz mit dem schlicht-schönen Titel „Das Schmetterlingstal“ waren meine Erstbegegnung mit der dänischen Dichterin Inger Christensen, übersetzt von Hanns Grössel – und ich kann nur sagen, ich bin bezaubert.

Poetisch, präzise und einfach nur wunderbar: Inger Christensens „Das Schmetterlingstal“

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Zum Nachlesen

Eigentlich lese ich keine Übersetzungen aus dem Englischen, es sei denn, ich bin gerade als Korrektorin engagiert oder übersetze selbst. Aber natürlich denke ich als Autorin, die in zwei Sprachen unterwegs ist, beim Schreiben, Lesen und erst recht beim Übersetzen immer wieder übers Übersetzen nach. Jetzt hatte ich erstmals Gelegenheit, über die Arbeit anderer Übersetzer schreibend nachzudenken – konkret: über Klaus Hoffers Übersetzung von Lydia Davis‚ Kurzgeschichtensammlung „Can’t and Won’t“. Das Ergebnis ist auf Tralalit, der Plattform für übersetzte Literatur im Internet, unter dem Titel „Die Schönheit dahinter“ nachzulesen.

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Gedankengefangen

Wann hatten Sie das letzte Mal nach einer Literatur- oder Theaterveranstaltung das Bedürfnis, sich die komplette Setliste kopieren zu wollen? Mir erging’s gestern bei „Gedankengefangene„, dem Freischuss von Silvia Weiskopf und Alexandra Danshova so. Und das, obwohl klar auf der Hand liegt, an den „Abend mit (Alltags)Poesie und Musik“ (so der Untertitel) in der Heldenbar kann Selberlesen kaum herankommen.

Rein weiblich ist das Programm von Weiskopf und Danshova, das hätte meiner Träumenden und den drei Traum-Frauen bestimmt gefallen, die aus Mangel an Pressefotos meine kleine Kritik nun bebildern.

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Dazwischen obenauf

Das Schöne am Schreiben ist, unter anderem, dass man als Autor praktisch alles verwenden kann, was einem im Leben begegnet. Und man kann umgekehrt ganz hervorragend alles mögliche als Übungsmaterial verwenden.  Inklusive Dachschäden und Streitfragen. Wie in der folgenden, nicht ernst gemeinten Lyrikübung … Weiterlesen

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Kann das weg?

WEG! Nein, ich versuche niemand, schreiend in die Flucht zu schlagen, ich meine das Akronym für „Wohnungseigentümergemeinschaft“. Ein Wortungetüm für etwas, das mich immer mal wieder an den Rand der Verzweiflung bringt. Und ein soziales Konstrukt mit Risiken und Nebenwirkung, das sich bestens für eine Farce eignen müsste. Frei nach dem Motto, „kann das weg oder müssen wir das noch ein 81. Mal ausdiskutieren?“

Abwarten und Tee trinken, was für ein Traum! Oder Tasse weg und anpacken, das geht auch. Ohne WEG-Beschluss, einfach aus eigenem Entschluss und mit Genuss …

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Viel zu kurz

Viel zu kurz kommen mir momentan die Tage vor. Heute morgen etwa wachte ich auf, den Kopf voller Ideen, was ich für „Altes Geld„, meinen Roman im Rohzustand, für den ich zusammen mit Woobooks 500 Unterstützer suche, um ihn tatsächlich realisieren zu können. Einiges davon konnte ich gleich morgens angehen, aber dann brach der Alltag über uns herein, mit Wohnungseigentümergemeinschaftsentscheidungskram und vielem anderen. Und jetzt ist der Tag so gut wie vorbei.

Friedliche Abendstimmung über leicht zerraufter Zitronenverbene

Aber, immerhin, die Ideen bleiben. Und morgen ist auch noch ein Tag und auch die nächste Woche beginnt mit einem Montag! 🙂

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Kurz und klug: The Tree of Knowledge

Nach wie vor fasziniert mich Eva Figes‚ Fähigkeit, auf wenigen Seiten ungeheuer viel zu sagen. Kunst der Konzentration könnte man das nennen. Wobei diese Formulierung bei „The Tree of Knowledge“ durchaus auch eine ironische Note hat, denn was Figes Mrs. Clarke, geborene Milton darin in acht Monologen aussprechen lässt, klingt im ersten Moment beinahe alltäglich, ja womöglich wie das Plappern eines Papageis.

Von diesem Baum der Erkenntnis konnte ich nur kosten, weil die Avon County Library ihre Ausgabe des Buches von Eva Figes eines Tages ausmusterte.

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Vormerken: ParkLauschen!

Noch mag es wie ein bloßes Gerücht klingen, aber es ist wahr: im Juni und Juli gibt es in Essen ein ganz neues Lesungsformat – das ParkLauschen! Und so wird es aussehen:

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