Memories of the Future

1978. Die 23jährige S.H. geht von Minnesota nach New York City, um sich ein Jahr Zeit zu nehmen, ihren ersten Roman zu schreiben. 2017 findet sie als reife Frau und Schriftstellerin das Tagebuch samt Romanfragmenten wieder und beginnt eine doppelte Reise in und durch die Zeit. Und Siri Hustvedt macht aus all dem ein atemberaubendes Buch über Erinnerungen und Zukunftsträume, über Zeit und Bewusstsein, das Schreiben und das Leben an sich – das ist die kürzeste Formel, auf die ich ihr Memories of the Future bringen kann.

Ein kluger Roman mit Tiefgang, dessen Sprache Flügel hat: „Memories of the Future“ von Siri Hustvedt

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Sommermontag

„Lazy Monday Afternoon“, möchte ich singen, in Abwandlung des Sonntagssongs der Small Faces, allein, ich bin zu entspannt, zu faul und außerdem singen die Vögel und Grillen viel schöner als ich. Also zücke ich stattdessen die Kamera und versuche das Sommergefühl im Bild festzuhalten – Weiterlesen

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Kleines ganz groß

Ob auf gelben Blüten oder vielmehr unter den dazugehörigen Blättern , Weiterlesen

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Unterwegssein III

Vom Beifahrersitz aus lässt sich so manches einfangen: die Landstraße vor uns, Weiterlesen

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The Blindfold

Iris Vegan, Literaturstudentin mit Migräne aber ohne Geld, erlebt in New York 1979/1980 in Siri Hustvedts Debütroman The Blindfold, der 1993 erschien, teils erotische, teils beängstigende, oft jedenfalls verstörende Abenteuer. Was daran jeweils wirklich geschieht, was eingebildet ist, unvollständig erinnert oder durch neurologische Nebeneffekte der Migräne verzerrt wird, bleibt bis zum Ende offen.

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Unterwegssein II

Manchmal sammelt man unterwegs jede Menge Eindrücke und Bilder über Bilder wie eine Biene Nektar und Pollen.

Das Foto mag von gestern sein, das Bild ist eher zeitlos — und die Biene fleißig im ewigen Hier & Jetzt 🙂

Blöd nur, wenn man dann abends feststellt, die Speicherkarte im Fotoapparat hat sich verabschiedet. Weiterlesen

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Unterwegssein I

Noch so ein seltsamer Gedanke: nur, weil man gerade von A nach B unterwegs ist, heißt doch noch lange nicht, dass man nirgends ist.

Tiger unterwegs mit Ausblick auf die Autobahn :))

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Dämmerungsgedanken

Ist es nicht seltsam, dass wir ausgerechnet den Moment, in dem sich aus dem Dunkel der Nacht die erste Ahnung der Farben der Dämmerung schält, Morgengrauen nennen? Weiterlesen

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Leuchtende Pracht

Weiß-gelb, geradezu königlich oder gar golden wie bei Klimt leuchtet es derzeit vielerorts in der Gruga: Weiterlesen

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Farbtests

Manche Menschen gehen ganz systematisch ans Malen ran und erstellen sich Farbkarten

Nach Jahren des Nichtnutzens haben doch erstaunlich viele meiner selbstgemachten Acrylfarben überlebt …

um ihre Palette zusammenzustellen. Weiterlesen

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Zaungäste

Auch graue, regnerische Tage haben ihren eigenen Reiz. Weiterlesen

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Bäriges

Manchmal habe ich keine Lust auf große Worte. Dann sind die „simple bare necessities“  andere, oft buntere, gern bärenstarke:

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(Copyright für die Zeichnungen: Mischa Bach)

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Kurz vor der Sommerpause: Online-Schreibsprechstunde No.4

Hakt der Plot, holpert die Sprache? Machen die Figuren, was sie wollen, aber nicht was sie sollen? Führt die Sachbuchrecherche überallhin, außer zum Ziel — und sich für die Abschlussarbeit zu motivieren, ist ein Unding? Für alle, die solche oder ähnliche Fragen umtreiben, gibt’s nun kurz vor der Sommerpause die vierte Online-Schreibsprechstunde mit Mischa Bach und Klaudia Zotzmann-Koch. Weiterlesen

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Verhört zum Wochenstart

Heute stand Bestrahlung No. 8 (von insgesamt 10) auf meinem Tagesplan. Der Weg zum Krankenhaus, „Einchecken“ mit Fiebermessen, dann der Weg hinunter in die Strahlenklinik – all das ist inzwischen Routine. Ein bisschen warten, ein bisschen mit Mitpatienten plaudern, dann werde ich aufgerufen.

„Sie wollen sicher wie immer meinen verknitterten Bestrahlungspass“, sage ich zu der Mitarbeiterin.

„Ja“, antwortet sie, „und Ihr aktuelles Gesicht.“ Weiterlesen

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Morgenstund‘

Ich bin von Natur aus keine Frühaufsteherin. Von Weckern und Terminen unbehelligt, wache ich zwischen 8 und 9 Uhr morgens auf, und habe dann am liebsten die nächsten drei Stunden für mich – um mitsamt Morgenübungen und Yoga, Schreibstunde im Bett und Frühstück in meinem „Wintergarten“ gleich unterm Dach kreativ und glücklich im Tag anzukommen.

Autorinnenfrühstück: Kein Tagesbeginn ohne meine Lieblingsmorgenteetasse, derzeit vorzugsweise mit frischem Ingwertee mit Minze. Und dafür, dass das gute Stück bereits seit 26 Jahren in Gebrauch ist, sieht es doch  passabel aus. 🙂

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