Rückblickend betrachtet

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich Penny Warners „Körpersprache einer Toten“ auslas. Den Kriminalroman aus dem Jahr 1997 fand eine liebe Freundin in ihrem irischen Haus, und da sie weiß, dass ich es mit Gebärdensprache habe, brachte sie ihn mir von dort im Spätherbst mit, denn Connor Westphal, die Ich-Erzählerin und Heldin, ist gehörlos.

Das Cover der Taschenbuchausgabe von Penny Warners Kriminalroman "Körpersprache einer Toten" auf rotem Grund
Zeitreise ins Kalifornien der späten 1990er
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Ausweichendes

Spaziergang am Mittag durch die Gruga – raus ins Grau, auch, um innerem Zweifelsgrau davonzulaufen. Jedenfalls solange das noch geht mit dem Davonlaufen. 😉

Weißrosa Winterblüten an einem Strauch
Selbst im Wintergrau schön anzusehen – und nie auf der Flucht, schon gar nicht vor sich selbst: Winterblüte in der Gruga.
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Winterimpressionen

Ich weiß nicht, bin ich sehr beschäftigt seit Jahresbeginn oder nur sehr in mir selbst gefangen? Manchmal ist der Blick nach draußen aber auch alles andere als einfach –

Der Blick durch ein vereistes Dachfenster auf einen Schornstein und in den Himmel
Nicht zu sehen, wenn der Morgen eisig ist …
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Neuer Versuch

Wenn das Kalenderschaf sich erst noch eingewöhnen muss, während aus der Küche das erste frische Müsli am ersten (nicht mehr ganz so) frischen Morgen des ersten Tages duftet –

und am Abend dann die Sonne so verheißungsvoll strahlt, bevor sie untergeht, kann das nur der Start in ein hoffentlich gutes, neues Jahr für uns alle sein. 🙂

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Silvesteraussichten

Auf den letzten Metern kommt das Jahr 2021 noch einmal mit ziemlich gemischten Aussichten:

Der Blick durch ein nasses Dachfenster in einen wolkenverhangenen Regenhimmel, erhellt vom Gegenlicht der Sonne über den umliegenden Dächern.
Man könnte die Aussicht am letzten Tag des Jahres düster nennen …
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Frostige Schönheiten

Bevor uns alle das typische Weihnachtswetter hier im Westen mit 7° Celsius und Regen satt einholt, hier noch ein paar Schnappschüsse aus den vergangenen, eisig-schönen Tagen:

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Fesselnd und ungemein berührend

Es fängt im Stuhlkreis auf eher karger Bühne an – sieben Menschen, traumatisiert vom Krieg, von persönlichen Verlusten, sieben Menschen, wie sie auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Denn sie sind Juden, Christen und Muslime in Jerusalem, und das so sehr in dem aus Saladins wie Lessings Zeiten wie mittendrin im Heute. Doch was dann in Karsten Dahlems Klassiker-Inszenierung passiert, wie sich die Dinge in der gestrigen Premiere von Gotthold Ephraim Lessings „Nathan der Weise“ in der Essener Casa entwickeln, das hat es in sich, das überrascht, fesselt und berührt.

Engel und Gerettete, Jüdin und Tempelherr, Liebespaar in spe und doch ganz anders: Recha und ihr Tempelherr in der Essener Inszenierung Aug in Aug.
Berührt-berührend, hingerissen und hinreißend: Luzie Juckenburg (Recha) und Alexey Ekimov (Ein junger Tempelherr) in „Nathan der Weise“ (Foto: Martin Kaufhold)
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Dezemberschreibsprechstunde

Nein, mich hielten keine Schreibprobleme hier fern (im Gegenteil), aber um mich geht es an dieser Stelle ja auch gerade nicht, sondern um alle, die zwischen Päckchenstress und Jinglebells mit Schreibproblemen aller Art ringen: Dafür gibt’s am Mittwoch, den 15.12.2021 noch eine letzte Schreibsprechstunde 2021 von 15:00 bis 16:30 Uhr.

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Auf dem Sofarand

Gestern war mir zum ersten Mal danach, statt mit Wanderschuhen in Stiefeln (also noch weicheren Barfußschuhsohlen) herumzulaufen. Heute war ich eine Stunde lang auf dem Balkon zugange, um dort schon mal das wichtigste winter- bzw. frostfest zu machen. Es geht also voran mit mir und meinem Zeh 🙂

Zwei Mal barfuß - der noch nicht operierte linke Fuß und der rechte mit dem korrigierten Hallux, der noch von zwei Tapes "in Position gehalten" wird
Zwei Tapes noch für eine gute Woche zu tragen, das ist der derzeitige „Rest“ der sofort sichtbaren Hallux-OP-Folgen
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Erfrischendes Gehirnfutter

Ich gebe zu, als ich im Frühjahr meine Geburtstagsgeschenke auspackte und nicht nur sah, sondern vor allem fühlte, wie gewichtig Lydia Davis‚ „Essays“ sind, war ich überrascht. Wo ihre kurzen Erzählungen gern als Kürzestgeschichten mit wenigen Worten auskommen, hatte ich nicht erwartet, dass ihre erste Essay-Sammlung über 500 Seiten umfassen würde und damit obendrein zu schwer wäre, um sie nach Belieben lesend durch die Gegend zu tragen. Um so schmerzlicher werde ich nach all den gemeinsamen Teestunden nun ihr höchst eigensinniges Denken und ihre sprachliche Klarheit vermissen.

Bestes Futter fürs eigene Denken über Sprache, Literatur, bildende Kunst und so manches mehr: Lydia Davis‘ „Essays“
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Was soll ich sagen?

Gerade las ich es aus: „Du sagst es“ von Connie Palmen. Das Leben, Schreiben und Sterben von Sylvia Plath aus Sicht ihres Mannes Ted Hughes. Szenen einer Dichterehe in den 1950ern und frühen 60ern. Der Versuch einer Rehabilitation von Hughes, den viele für den Schuldigen hinter Plath‘ Selbstmord halten.

Das Taschenbuch im Blumenkübel am Fenster
Zwei wichtige Dichter und ein Roman über sie: Conni Palmens „Du sagst es“
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Am Ende einer langen Pause

Ooops, mehrere Jahre dauerte sie, meine selbstgewählte Lese-Pause von Alice Munro. So lange, dass ich gar nicht mehr weiß, wann ich ursprünglich mit „The Moons of Jupiter„, einem Sammelband mit Geschichten aus den 1980ern, den Versuch startete, die Pause zu beenden.

Die Taschenbuchausgabe von Alice Munros "The Moons of Jupiter" auf einer grauen Decke auf einem blauen Sessel.
Sicher nicht nur bei Herbstregen eine gute Ausrede, drin zu bleiben und zu lesen: Alice Munros „The Moons of Jupiter“
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Herbsthelle

Herbsthelle, die: der Effekt, wenn man im Herbst Fliegen- und/oder Sonnenschutzgitter vor den Fenstern entfernt, und, obschon unübersehbar die dunkle Jahreszeit begonnen hat, das Innere der Wohnung (wie das der Seele) überraschend hell, geradezu strahlend hell vom Licht durchflutet wird

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Verschwurbelt

Es fing so gut an, überraschend gut, denn eigentlich kann ich Thomas Mann weder lesen noch leiden, aber Hans Pleschinskis „Königsallee“, das mir eine liebe Nachbarin geliehen hatte (wohlwissend um meine Neigung), zog mich gleich in seinen Bann:

Das Cover von Hans Pleschiskis Roman  "Königsallee"
Nachkriegsdeutschland, Nobelpreisträger und noch mehr: „Königsallee“
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Laufend lesen

Ich frage mich gerade, inwiefern es unfreiwillig ironisch ist, mit überwiegend hochgelegten Beinen, ein Buch zu lesen, in dem so viel gelaufen wird wie in Petina Gappahs großartigem Roman „Out of Darkness, Shining Light“ – denn dort wird Dr. David Livingstones getrockneter Leichnam tausend Meilen quer durch Afrika getragen.

Das Cover von Petina Gappahs Roman vor einem halb dunklen, halb hellen Hintergrund
Tiefgründig, komisch und ungemein erhellend: Petina Gappahs zweiter Roman
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