Der lange Schatten des Weihnachtsmannes

Während es draußen stürmt und regnet, und ich mich innerlich noch immer nicht ganz vom letzten Rest des Altweibersommers verabschiedet habe, fällt er schon auf mich, der lange Schatten des Weihnachtsmannes: 
Weiterlesen

Advertisements
Veröffentlicht unter Verschiedenes | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Im Trüben fischen

Laut Duden bedeutet  „im Trüben fischen“ umgangssprachlich unklare Zustände zum eigenen Vorteil ausnutzen. Schön wär’s, kann ich da nur sagen, denn zur Zeit ist das noch die treffendste Beschreibung, die ich für meine derzeitige Arbeit an ein bis zwei Romanen finden kann – aber zu meinem Vorteil ist daran gar nichts. 😦 Weiterlesen

Veröffentlicht unter Kultursumpf, Wörtersalat | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Die Welt im Kleinen

Lazy Sunday afternoon“ – der Song von den Small Faces aus dem Jahre 1968 lässt mich nicht nur zuverlässig mitsummen, wenn er im Radio läuft, er hat für mich auch so etwas wie Zeitreisepotenzial –

ganz ähnlich wie diese entspannten Freunde, die schon seit 1940 als unzertrennlich gelten.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

What I Loved

Manchmal ist es wie verhext – bzw. manchmal verhexe ich mich selbst, so könnte man es wohl sagen: Da war Siri Hustvedts What I Loved eines der Lesehighlights meines Spätsommers, aber erst mitten in den ersten Herbststümen schaffe ich es, darüber auch im Blog zu schreiben. Vorher war wohl meine eigene Anspruchsmauer mal wieder viel zu hoch … kein Wunder, so durchdacht, wie Hustvedt diverse Erzählstränge in der barocken Fülle ihres Romans zu führen versteht, und so perfekt wie sie in diesem Text Bildende Kunst samt Kunstbetrieb und Literatur miteinander verwebt! Weiterlesen

Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Besuch der alten Dame

Hoffnungslos verarmt hoffen sie doch auf Rettung, die Güllener in Friedrich Dürrenmatts tragischer Komödie Der Besuch der alten Dame. Hoffnungslos skeptisch, was Thomas Krupa im Schauspiel Essen daraus machen würde, besuchte ich am Freitagabend die Premiere – und wurde angenehm überrascht.

Güllen, ganz unten, aber voller Hoffnung auf Rettung? Silvia Weiskopf (links, Rückenansicht), Ines Krug, Sven Seeburg & Ensemble in „Der Besuch der alten Dame“

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Theater | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Himmlische Aussichten

Raufschauen muss man schon,   sonst sieht man nicht, Weiterlesen

Veröffentlicht unter Unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Melancholie im Labyrinth

Schmal ist der Band, und wunderschön illustriert von Kat Menschik: Die unheimliche Bibliothek von Haruki Murakami erschienen 2014 bei Dumont. 60 Seiten, eine Novelle also – die Erzählung einer unerhörten Begebenheit. Oder ein Märchen aus der Feder eines japanischen Kafka-Nachfolgers. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Auf der Suche

zu sein kann sich anfühlen, als sei man in ein Räderwerk geraten, Weiterlesen

Veröffentlicht unter Unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Geistreich

Ein weiterer schmaler Band, der es in sich hat: Ghosts von Eva Figes aus dem Jahr 1988 ist für mich eine geistreiche und poetische Meditation über Vergänglichkeit. Ein Tageslauf, ein Jahresrund, eine Frau, die ganz alltäglichen Beschäftigungen nachgeht. Nichts Spektakuläres, denn in einem gewissen Alter sind verstorbene und durch Demenz der Gegenwart entrückte Eltern nichts Ungewöhnliches. Sparsame Handlungen, und doch ist am Ende nicht nur das Elternhaus ausgeräumt und die Vergangenheit sortiert, obendrein ist jede Figur einen Platz weiter gerückt: Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Und ob sie’s kann: Lydia Davis

Can’t and Won’t heißt die Sammlung von 122 Erzählungen, Kurz- und Kürzesgeschichten aus der gespitzten Feder der wunderbaren Lydia Davis, und bereits die titelgebende Geschichte beweist ihren famosen Sinn für Humor: darin erfährt der Leser, dass man der Ich-Erzählerin einen Literaturpreis wegen Faulheit verweigert, da sie sich weigert, „cannot“ and „will not“ auszuschreiben, und eben statt dessen „can’t“ and „won’t“ verwendet. Ach, wäre das Schreiben pointierter Prosa ohne jedes überflüssige Wort, ja ohne jeden unnötigen Buchstaben doch nur so einfach! 😉 Weiterlesen

Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Heimkehr

Sommer und Urlaub, das gehört zusammen, für die meisten jedenfalls. Drunter zu leiden hatte dieses Mal das arme Blog besonders arg.  Weiterlesen

Veröffentlicht unter Grünzeug, Verschiedenes | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Alice Munro: The Progress of Love

Ein Sammelband von 1982, darin ein Dutzend Geschichten, in denen zumindest auf den ersten Blick wenig Spektakuläres erzählt wird, das sind gewissermaßen die Eckdaten von Alice Munros The Progress of Love. Allerdings bleibt mir diesmal nach dem Zuklappen des Buches nicht nur Gutes in Erinnerung. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Krönender Abschluss?

Die Ferien haben längst begonnen, und das nicht nur im Theater. Und dass ich im Aalto-Theater in Essen Wolfgang Amadeus Mozarts La Clemenza di Tito sah, ist noch länger her. Was mich jetzt aber doch ein wenig schockiert: Die Inszenierung, die Anfang Juni erst Premiere hatte, ist inzwischen spurlos vom Spielplan wie von der Webseite der TUP verschwunden. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Beklemmend: Eva Figes‘ „Days“

Ein Krankenzimmer, eine Frau im Bett, die auf einen leeren Besucherstuhl blickt, dahinter ein Fenster mit kahlen Bäumen und grauem Himmel, das ist schon beinahe alles, was in Eva Figes schmalem Roman Days aus dem Jahre 1974, vorkommt. Und das Beklemmende an der Sache ist nicht, dass die Frau im Bett nicht aufstehen, sich nicht bewegen kann – obwohl die Vorstellung, so auf andere angewiesen zu sein, gewiss schon alles andere als angenehm ist. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Schreibkram, Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Himmelsblicke

Heute ist so manches wechselhaft.  Weiterlesen

Veröffentlicht unter Unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen