Monatsarchiv: Januar 2018

Winterschönheit

Dieser Januar war der dunkelste seit langer, langer Zeit, heißt es. Da muss mancher aufpassen, nicht in allzu trübe Stimmung zu verfallen. Trotzdem rausgehen hilft – erst recht, wenn man mit offenen Augen herumläuft und eine Kamera dabei hat. 🙂 … Weiterlesen

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Philharmonie, experimentell

Gestern habe ich etwas für mich vollkommen Neues ausprobiert: ich besuchte allein ein Konzert in der Philharmonie. Dass der Nachmittag noch in weiterer Hinsicht eher experimentell sein würde, ahnte ich nicht. Denn um die Frage, was Jörg Widmann und das … Weiterlesen

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Verstörend mit Sogwirkung

Es ist mir lange nicht mehr passiert, dass ich ein Buch nicht aus der Hand legen konnte, dass ich das letzte Viertel einfach zuende lesen musste. Ich hätte nicht schlafen können, wäre ich Kazuo Ishiguros 2005 erschienenen Roman Never Let … Weiterlesen

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Wendige Wörtergestalten

Plot Point. Breitbeinig kommt der Begriff daher, fast o-beinig, ein bisschen wie John Wayne. Fest auf dem Boden der Dramaturgie, der Drehbuchschreibschule geht und steht er. Zugleich hat das gedoppelte P auch etwas von Wassertropfen, ziemlich dicken dazu: Plot – … Weiterlesen

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Termine, Termine!

Wer mich mit dem Überfallkommando im Café Livres Mitte Januar verpasst hat, darf auf Wiederholungstaten mit neuen Texten und neuen literarischen Verbrechen hoffen, muss nach derzeitigem Planungsstand darauf jedoch mindestens auf die zweite Jahreshälfte warten. Wem das zu lang erscheint, … Weiterlesen

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Die Kraft des Kleinen

Ein kleiner Sonntagsspaziergang, der erste nach Sturmtief Friederike, das heftige Schneisen schlug und große, alte Bäume fällte – – und ganz im Kleinen sehen die Dinge aus, wie immer, als sei nichts gewesen. Manchmal ist es also von Vorteil, nicht … Weiterlesen

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Klug beobachtet: „Equinox“ von Eva Figes

Eine Frau in einer Lebenskrise, ein Jahr lang beobachtet von Eva Figes, das ist das Thema ihres 1966 erschienen, ersten Romans „Equinox„. Stets nah dran an der Protagonistin Elizabeth Winter bleibt der Text, wechselt dabei manches Mal aus der personalen … Weiterlesen

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Volles Haus

Gestern war nix mit Bloggen, gestern war ich mit dem Krimi-Überfallkommando unterwegs. Zum ersten Mal im Café Livres, und was soll ich sagen? Offenkundig hat Rüttenscheid Nachholbedarf, was die Kunst des szenischen Überfalls angeht: es war ausverkauft 🙂

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Wartezeit

Ist das schon das Rot des nahenden Frühlings? 

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Spinnwebfein

Schon lange hatte ich vor, mich lesend in Kazuo Ishiguros Welten zu begeben, aber irgendwas kam immer dazwischen. Was gar nicht so schlecht passt zu seinem kleinen, aber feinen Roman An Artist of the Floating World aus dem Jahr 1986. … Weiterlesen

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Schönheit, unperfekt

So mancher, der nach Schönheit sucht, sucht nach Perfektion. Mir dagegen erscheint gerade das Unperfekte oftmals besonders schön. Wie dieser Ast voller Moos und Flechten, an dem man die Knospe im Vordergrund kaum mehr als solche erkennt.

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Nebulöses

Was ist denn das?  Sieht auf den ersten Blick aus, wie sich manch Migräne mit oder ohne Aura anfühlt. 

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Sonderbares

Wintergrau mit wenig Sonne, dafür um so mehr Sturm, das waren die Bedingungen meines heutigen Sonntagspaziergangs mit Kamera. Das erste Fabelwesen am Wegesrand schien ein Urzeit(s)tier,  aus einem Baum hervorspringend.

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Traditionslinien

Als Silviu Purcurates Inszenierung von La Bohème in Essen im Aalto Premiere feierte, war das zugleich der 101. Geburtstag dieser Puccini-Oper. Zwischen diesem Moment und der gestrigen Dernière lagen 21 Jahre. Was für eine lange Traditionslinie und doch eine Zeitspanne, … Weiterlesen

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Kafka in Japan

Ein ungewöhnliches Buch mit wunderbar absurden Aspekten und einer Sprache, die auf angenehme Weise Distanz hält zu den Figuren, ohne sie dabei zu verraten, das ist Marion Poschmanns Roman „Die Kieferninseln“ für mich, der 2017 bei Suhrkamp erschien und sehr … Weiterlesen

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