Monatsarchiv: Juli 2018

The Delusions of Certainty (IV)

Was uns als Menschen ausmacht, unsere mentalen und geistigen Fähigkeiten, das entsteht erst in einem komplexen Zusammenspiel aus genetischen Anlagen und den Bedingungen, unter denen wir aufwachsen und leben. Für Siri Hustvedt heißt das auch, dass Erinnerung eine große Rolle … Weiterlesen

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The Delusions of Certainty (III)

Eine häufig gebrauchte Analogie, wenn es um die Arbeitsweise des Gehirns geht, ist der Vergleich mit dem Computer. Aber macht dieser Vergleich auch Sinn und was lässt sich daraus über das zugrundeliegende Verständnis unseres Verstandes und die Definition von Intelligenz … Weiterlesen

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Unendlichkeiten

„Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit, wie die Dummheit“, heißt es in Ödon von Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald„, und ich gestehe, das ist ein Zitat, das ich häufig verwende, gern (oder eigentlich ja eher ungern) als … Weiterlesen

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The Delusions of Certainty (II)

Wer bei dieser Hitze glaubt, der Geist – das Denken, das Bewusstsein und das Ich womöglich noch dazu – ließe/n sich vom Körper abstrahieren, wäre/n mithin also nicht von Umgebungsbedingungen beeinflusst, der stammt vermutlich aus dem Death Valley oder hat … Weiterlesen

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Reisegefährten

Es ist definitiv zu heiß für viele Worte. Also gibt es (mal wieder) Bilder.

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Adé, New Forest!

Wie schnell zwei Wochen verfliegen können, wenn man sie an einem so wunderschönen Ort wie der Bailiff’s House Annexe verbringt! So sieht unser idealer Urlaub aus: Zwei Wochen ausschlafen,

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The Delusions of Certainty (I)

Gewissheit als Wahnvorstellung, oder, abgeschwächt, wie es in der deutschen Übersetzung heißt, „Die Illusion der Gewissheit„, hat Siri Hustvedt ihren zweihundertseitigen Essay überschrieben, der den zweiten Teil der den größten Essay in der Sammlung „A Woman Looking at Men Looking … Weiterlesen

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Lincoln in the Bardo

Jahre, ja Jahrzehnte soll George Saunders nach einem Weg gesucht haben, Lincolns Trauer um seinen kleinen Sohn Willie literarisch zu verarbeiten: Was ging im Präsident vor, als er in der Nacht nach der Beerdigung auf den Friedhof ging, im Mausoleum … Weiterlesen

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A Woman Looking at Men Looking at Women (II)

Kunst, die den Betrachter kalt lässt, Literatur, die den Leser emotional nicht zu packen vermag, ist dazu verdammt, wirkungslos zu verhallen, stellt Siri Hustvedt in ihrem Essay „Sontag an Smut: Fifty Years Later“ fest. Aber Gefühl allein reicht auch nicht:

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A Woman Looking at Men Looking at Women (I)

— diesen wunderbar treffenden Titel hat Siri Hustvedt für ihr Essay über drei männliche Künstler (Pablo Picasso, Max Beckmann und Willem de Kooning) und deren ‚Blicke auf Frauen‘ wie für ihre Essay-Sammlung gewählt. Mit letzterer versorgt sie mich gerade mit … Weiterlesen

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Glaskugelgedanken

Eigentlich ist es gerade mal wieder viel zu heiß zum Denken. Zugleich, was will ich machen, abschalten lässt sich das Organ zwischen meinen Ohren nun mal nicht. Bin ich also gefangen in der Hitze oder gefangen im dennoch rotierenden Hirn? … Weiterlesen

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The Buried Giant

Wie wäre ich Kazuo Ishiguros Roman „The Buried Giant“ begegnet, wenn ich nicht gewusst hätte, wer ihn geschrieben hat? Hätte ich es als Fantasy mit Un/Tiefen gelesen? Als Kreuzung aus einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte und einer Art Heldenreise, bloß ohne Helden … Weiterlesen

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Schokolade für den Staatsanwalt

Wenn es etwas gibt, was immer geht, dann wohl Schokolade. Für mich am liebsten so dunkel wie möglich,  gern auch mal mit herzhafteren „Einlagen“ wie Salzmandeln, während andere lieber in Vollmilch oder Marzipan schwelgen mögen. Was aber, wenn der Staatsanwalt … Weiterlesen

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Die Hauptstadt

Schwer zu sagen, was ich davon halte. Es war weitgehend unterhaltsam zu lesen, und wo es geschwätzig wurde (was bei den meisten Romanen in der Klasse über 400 Seiten leicht der Fall ist), konnte ich mir querlesend behelfen. Vieles ist … Weiterlesen

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Die Seele lüften

Wäre das nicht schön: wenn man seine Seele so leicht lüften könnte,

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