Archiv der Kategorie: Nachtgedanken

Zettelwirtschaft I

Schon viel zu lange ist es her, dass ich die letzten Seiten in Siri Hustvedts Essaysammlung „What Are We?“ las. Ob mir die vielen Klebezettel, mit denen ich meinen Weg durch die letzten Essays markierte, noch etwas sagen werden?   … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Nachtgedanken, Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , , , ,

Ironie

Schweißgebadet erwache ich aus einem wirklich wilden Traum, weil der Wecker klingelt. Benommen tappe ich in die Küche und stelle auf dem kurzen Weg fest, verdammt, rechts hinter der Stirn überm Auge meldet sich leise pulsierend, aber deutlich drängend die … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Nachtgedanken | Verschlagwortet mit , , , , ,

Zuversicht

Darin übe ich mich, üben wir uns gerade: Zuversicht. Vertrauen darauf, dass sich alles zum Guten wendet. 

Veröffentlicht unter Nachtgedanken, Wörtersalat | Verschlagwortet mit , , , , ,

What are we? (II)

Eine Auffälligkeit in der Essaysammlung „What are we?“ ist, dass Siri Hustvedt immer wieder auf Multiple Persönlichkeiten (auch DIS genannt) zurückkommt. Ihr geht es dabei zumeist um Vergleiche mit kreativen Prozessen beim Schreiben bzw. um das Verständnis anderer, selbst erfahrener, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Nachtgedanken, Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , , , ,

The Delusions of Certainty (IV)

Was uns als Menschen ausmacht, unsere mentalen und geistigen Fähigkeiten, das entsteht erst in einem komplexen Zusammenspiel aus genetischen Anlagen und den Bedingungen, unter denen wir aufwachsen und leben. Für Siri Hustvedt heißt das auch, dass Erinnerung eine große Rolle … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Nachtgedanken, Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , , , , ,

Unendlichkeiten

„Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit, wie die Dummheit“, heißt es in Ödon von Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald„, und ich gestehe, das ist ein Zitat, das ich häufig verwende, gern (oder eigentlich ja eher ungern) als … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Nachtgedanken, Verschiedenes | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , ,

Glaskugelgedanken

Eigentlich ist es gerade mal wieder viel zu heiß zum Denken. Zugleich, was will ich machen, abschalten lässt sich das Organ zwischen meinen Ohren nun mal nicht. Bin ich also gefangen in der Hitze oder gefangen im dennoch rotierenden Hirn? … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Nachtgedanken, Wörtersalat | Verschlagwortet mit , , ,

Wir und die

Ist es nicht seltsam, dass „wir“ gewinnen, aber „die“ verlieren? Sollte das Mitfiebern mit einer Mannschaft, ob bei der WM oder in irgendeiner Liga, nicht über das billige Abgreifen von Triumphgefühlen und Trefferendorphinen beim Rudelgucken hinausgehen? Überhaupt:

Veröffentlicht unter Nachtgedanken | Verschlagwortet mit , , , , , ,

Randnotiz aus der Lichtburg

Gestern in der Lichtburg bei Kris Kirstofferson: das Publikum ist überwiegend ähnlich weißhaarig wie der Mann mit der Gitarre und der charakteristisch tiefen Stimme auf der Bühne. Man versinkt tief in roten Plüschsesseln und teils jahrzehntealten Erinnerungen (der Mann auf … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Nachtgedanken, Theater, Verschiedenes | Verschlagwortet mit , , , , , , , ,

KunstDruck

Nein, ich meine weder Linol- noch Holzschnitt, noch habe ich Kaltnadelradierungen oder dergleichen im Sinn, obwohl ich gestehen muss, über diese Kunstdruckverfahren zu schreiben, macht eine gewisse sehnsüchtige Lust, sie nach Ewigkeiten mal wieder selbst auszuprobieren oder auch nur nach … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Meine Bilder, Nachtgedanken, Schreibkram | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , ,

REM 6.5

Und nun noch einmal im Ganzen die sechseinhalb Gedichte der „Traumlyrik“ – schließlich hat eine Nacht ja auch mehr als eine Traumphase:

Veröffentlicht unter Nachtgedanken, Wörtersalat | Verschlagwortet mit , , , , ,

Traumlyrik 6

Nach einem traumhaften Abendspaziergang durchs Parkleuchten in der Gruga nun das sechste und letzte Gedicht aus der seltsamen Traum-Serie von 2014.

Veröffentlicht unter Nachtgedanken, Wörtersalat | Verschlagwortet mit , , , ,

Traumlyrik 5

Heute mal mangels Zeit fast ohne einleitenden Kommentar: das fünfte Gedicht aus der Traumlyrik-Reihe. Voilà:

Veröffentlicht unter Nachtgedanken, Wörtersalat | Verschlagwortet mit , , , , , ,

Traumlyrik 4

Wirklich schade, dass ich mich nicht mehr erinnere, wie 2014 die Assoziation „Traum – Messer – Haut“ zustande kam. Aber immerhin, das seltsame Gefühl, mit sich selbst untrennbar verbunden und doch zugleich sich selbst auch fremd zu sein, das erinnere … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Nachtgedanken, Wörtersalat | Verschlagwortet mit , , , , , ,

Traumlyrik 3

An einem anderen Tag und wenn es 2014 nicht im Kontext einer Art Traum-Serie entstanden wäre, wäre ich womöglich versucht gewesen, das folgende Gedicht „Kalligraphie in Rot“ zu nennen. So tut’s schlicht die Zahl Drei:

Veröffentlicht unter Nachtgedanken, Wörtersalat | Verschlagwortet mit , , , , ,