Archiv der Kategorie: Schreibkram

What are we? (I)

Inzwischen bin ich im dritten Teil von Siri Hustvedts Essaysammlung(en) „A Woman Looking at Men Looking at Women“ angelangt. „What Are We? Lectures on the Human Condition“ ist dieser überschrieben, und ich schreibe heute über das erste Essay darin, das … Weiterlesen

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The Delusions of Certainty (IV)

Was uns als Menschen ausmacht, unsere mentalen und geistigen Fähigkeiten, das entsteht erst in einem komplexen Zusammenspiel aus genetischen Anlagen und den Bedingungen, unter denen wir aufwachsen und leben. Für Siri Hustvedt heißt das auch, dass Erinnerung eine große Rolle … Weiterlesen

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The Delusions of Certainty (III)

Eine häufig gebrauchte Analogie, wenn es um die Arbeitsweise des Gehirns geht, ist der Vergleich mit dem Computer. Aber macht dieser Vergleich auch Sinn und was lässt sich daraus über das zugrundeliegende Verständnis unseres Verstandes und die Definition von Intelligenz … Weiterlesen

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The Delusions of Certainty (I)

Gewissheit als Wahnvorstellung, oder, abgeschwächt, wie es in der deutschen Übersetzung heißt, „Die Illusion der Gewissheit„, hat Siri Hustvedt ihren zweihundertseitigen Essay überschrieben, der den zweiten Teil der den größten Essay in der Sammlung „A Woman Looking at Men Looking … Weiterlesen

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Lincoln in the Bardo

Jahre, ja Jahrzehnte soll George Saunders nach einem Weg gesucht haben, Lincolns Trauer um seinen kleinen Sohn Willie literarisch zu verarbeiten: Was ging im Präsident vor, als er in der Nacht nach der Beerdigung auf den Friedhof ging, im Mausoleum … Weiterlesen

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A Woman Looking at Men Looking at Women (II)

Kunst, die den Betrachter kalt lässt, Literatur, die den Leser emotional nicht zu packen vermag, ist dazu verdammt, wirkungslos zu verhallen, stellt Siri Hustvedt in ihrem Essay „Sontag an Smut: Fifty Years Later“ fest. Aber Gefühl allein reicht auch nicht:

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A Woman Looking at Men Looking at Women (I)

— diesen wunderbar treffenden Titel hat Siri Hustvedt für ihr Essay über drei männliche Künstler (Pablo Picasso, Max Beckmann und Willem de Kooning) und deren ‚Blicke auf Frauen‘ wie für ihre Essay-Sammlung gewählt. Mit letzterer versorgt sie mich gerade mit … Weiterlesen

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The Buried Giant

Wie wäre ich Kazuo Ishiguros Roman „The Buried Giant“ begegnet, wenn ich nicht gewusst hätte, wer ihn geschrieben hat? Hätte ich es als Fantasy mit Un/Tiefen gelesen? Als Kreuzung aus einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte und einer Art Heldenreise, bloß ohne Helden … Weiterlesen

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Die Hauptstadt

Schwer zu sagen, was ich davon halte. Es war weitgehend unterhaltsam zu lesen, und wo es geschwätzig wurde (was bei den meisten Romanen in der Klasse über 400 Seiten leicht der Fall ist), konnte ich mir querlesend behelfen. Vieles ist … Weiterlesen

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Zeitkapsel

Ich weiß nicht mehr genau, welcher Theoretiker des 20. Jahrhunderts sagte, dass Kriminalliteratur Zeitkapseln erschafft. Aber jedes Mal, wenn ich einen klassischen Kriminalroman lese, finde ich die These bestätigt. Das gilt aufs Schönste auch für Ngaio Marshs „Opening Night“, dessen … Weiterlesen

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Ziemlich beste Krimis

Polizistenmord und organisierter Kindesmissbrauch, Online-Hype und Fenstersturz, sowie ein Rabbi, der in Zürich in eine Mordermittlung und dabei auch zwischen die Fronten der drei Buchreligionen gerät – mit diesen Themen beschäftigen sich die Kriminalromane von Monika Geier (Alles so hell … Weiterlesen

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Preisgekrönt: Totengräberspätzle

Das erste Mal ist immer was ganz besonderes. Und für den ersten Kriminalroman nicht nur einen Verlag zu finden, sondern hinterher mit einer Nominierung zum Friedrich-Glauser-Preis bestätigt zu bekommen, dass man es „richtig“ gemacht hat, ist überwältigend. Aber zu steigern, … Weiterlesen

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Fremd und doch ganz nah

So verhält es sich für mich mit Madiha, der Hauptfigur und Ich-Erzählerin aus Jutta Profijts „Unter Fremden“, der soeben als bester Kriminalroman mit dem Friedrich-Glauser-Preis 2018 ausgezeichnet wurde: zunächst ist sie eine Fremde, die aus einer fremden Welt geflohen ist. … Weiterlesen

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Preisgekrönt: Unter Fremden

Über Jutta Profijts „Unter Fremden“ schrieb ich bereits im November hier im Blog, wo wäre meine Begeisterung über diesen konsequent gedachten, hervorragend erzählten und vor allem so wunderbar geschriebenen Roman auch besser aufgehoben? Nun, ganz einfach: Auf dem Podium bzw. … Weiterlesen

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Preisgekrönt: Der King und die Knappschaftskapelle Tremonia

Dass auch Kurzkrimis ganz großes Kino sein können, ist das eine. Dass sie in bester Slam-Manier die Musik der Sprache nutzen, um im Rhythmus des Kings das ‚Ghetto‘ aka die Bergbausiedlung Tremonia vor fiesen Immobilienspekulanten zu retten, ist was ganz … Weiterlesen

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