Archiv der Kategorie: Theater

… und dann war da noch:

Der Abend des 29.12.19. Die letzte Veranstaltung der Reihe „Jazz in Essen“ , wo Literatur auf Jazz trifft. Und während das im letzten Jahr erstmals ein Flopp für mich war, kann ich diesmal jeden nur bedauern, der das verpasst hat: … Weiterlesen

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After Midnight

Was wäre, wenn in einem Paralleluniversum die Alter Egos von Eric Clapton, Johnny Cash und Leonard Cohen einander in einem Diner in Monessen im amerikanischen Rustbelt begegneten und dort im Schneesturm den Sylvesterabend miteinander verbrächten? Im Essener Grillo-Theater führte dieses … Weiterlesen

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Der Stein

Eine Mauer, gewaltig, groß, düster, aber bekletter- und bespielbar, dazu ein Kaffeetisch, eine Leiter und ein Klavier, mehr braucht es nicht, um das Haus, um das sich alles in  Marius von Mayenburgs „Der Stein“ dreht, auf die Bühne des Essener … Weiterlesen

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Ohrenbetörend

Samstag sah ich die Premiere von Pjotr I. Tschaikowsky „Pique Dame“ im Aalto-Theater, und wieder einmal fehlen mir die Worte: nennt man so ein Werk eine Handlungsoper? Hier werden nicht nacheinander Arien gesungen, nein, alle Sprache ist Musik und die … Weiterlesen

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Kurzkritik: Der Reichsbürger

Ein Gesamtkunstwerk, in sich geschlossen wie manch Weltbild, dabei jedoch ungemein anregendes Hirnfutter, virtuos gespielt von Stefan Diekmann – so lautet meine Kürzestkritik zu Thomas Krupas Inszenierung „Der Reichsbürger“ von Annalena und Konstantin Küspert, das gestern in der Box, auf … Weiterlesen

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Kurzkritik „Biedermann und die Brandstifter“

„Biedermann und die Brandstifter„, das Lehrstück ohne Lehre von Max Frisch ist heute, wo rechtes Gedankengut samt Reden und Handeln immer ’normaler‘ zu werden scheint, aktueller und vielleicht auch nötiger denn je. Das scheint man am Essener Grillo-Theater genauso zu … Weiterlesen

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Wagner, Winterson, Wochenende

Nach einem Workshoptag an der Uni mit Jeanette Wintersons „Written on the Body“ ins Aalto-Theater zu eilen, um dort den „Ring an einem Abend“ zu sehen und vor allem zu hören, ist das zu viel des Guten, oder, wie meine … Weiterlesen

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Gedankengefangen

Wann hatten Sie das letzte Mal nach einer Literatur- oder Theaterveranstaltung das Bedürfnis, sich die komplette Setliste kopieren zu wollen? Mir erging’s gestern bei „Gedankengefangene„, dem Freischuss von Silvia Weiskopf und Alexandra Danshova so. Und das, obwohl klar auf der … Weiterlesen

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Lähmende Langeweile

Eigentlich liebe ich Tschechow, und es stört mich gar nicht, dass der Stillstand, Menschen gefangen in Rollen und Erwartungen, bei ihm eine Art Grundthema sind und noch dazu Melancholie alles durchzieht. Und normalerweise kann ich gar nicht begreifen, warum das … Weiterlesen

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Medea

Die Herausforderung zeitgenössischer Musik trifft auf die Zumutung eines archaischen Stoffs und dank stimmiger Inszenierung (Kay Link) und einem beeindruckenden Bühnenbild (Frank Albert) wird ein Gesamtkunstwerk daraus – so ließe sich die gestrige Premiere von Aribert Reimanns Oper „Medea“ im … Weiterlesen

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Vom Wesen der Farce

Vermutlich hatte gestern so manch einer Seitenstechen vom Lachen, jedenfalls hatte das Publikum in der Premiere von Michael Cooneys „Cash – und ewig rauschen die Gelder“ unüberhörbar Spaß. Bis auf die drei oder vier, die zwischendrin den Saal verließen, weil … Weiterlesen

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Am Boden

Was wäre, wenn Odysseus jeden Abend vom Krieg nach Hause gekommen wäre?, fragt sich die Pilotin, als sie nach der Babypause nicht mehr mit ihrer F16 ins Blau über dem Irak aufsteigen darf, sondern von nun an aus dem Halbdunkel … Weiterlesen

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Otello, tarnfarben

Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt, behauptet ein Sprichwort. Ob Regisseur Roland Schwab und seine Kostümbildnerin Gabriele Rupprecht das im Sinn hatten, als sie alle außer Desdemona (Gabrielle Mouhlen) und Emilia (Bettina Ranch) in militärische Tarnfarben steckten? … Weiterlesen

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Kopflos

Kopflos. Ein seltsames Wort, wenn man drüber nachdenkt. Denn kopflos, das ist ja aus der Perspektive des Körpers gedacht, dem das Haupt abhanden gekommen ist. Aber wie sollte ein kopfloser Körper denken, welche Perspektive könnte er haben? Umgekehrt dagegen, so … Weiterlesen

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Lauter langsame Lieder

Es ist inzwischen so etwas wie eine kleine, liebgewordene Tradition: Am Jahresende gehe ich in die letzte Vorstellung der Reihe „Jazz in Essen“. So lernte ich u.a. Erika Stucky kennen, bekam Gänsehaut und Tanzlust bei Jasmin Tabatei und hatte auch … Weiterlesen

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