Archiv der Kategorie: Theater

Wagner, Winterson, Wochenende

Nach einem Workshoptag an der Uni mit Jeanette Wintersons „Written on the Body“ ins Aalto-Theater zu eilen, um dort den „Ring an einem Abend“ zu sehen und vor allem zu hören, ist das zu viel des Guten, oder, wie meine … Weiterlesen

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Gedankengefangen

Wann hatten Sie das letzte Mal nach einer Literatur- oder Theaterveranstaltung das Bedürfnis, sich die komplette Setliste kopieren zu wollen? Mir erging’s gestern bei „Gedankengefangene„, dem Freischuss von Silvia Weiskopf und Alexandra Danshova so. Und das, obwohl klar auf der … Weiterlesen

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Lähmende Langeweile

Eigentlich liebe ich Tschechow, und es stört mich gar nicht, dass der Stillstand, Menschen gefangen in Rollen und Erwartungen, bei ihm eine Art Grundthema sind und noch dazu Melancholie alles durchzieht. Und normalerweise kann ich gar nicht begreifen, warum das … Weiterlesen

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Medea

Die Herausforderung zeitgenössischer Musik trifft auf die Zumutung eines archaischen Stoffs und dank stimmiger Inszenierung (Kay Link) und einem beeindruckenden Bühnenbild (Frank Albert) wird ein Gesamtkunstwerk daraus – so ließe sich die gestrige Premiere von Aribert Reimanns Oper „Medea“ im … Weiterlesen

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Vom Wesen der Farce

Vermutlich hatte gestern so manch einer Seitenstechen vom Lachen, jedenfalls hatte das Publikum in der Premiere von Michael Cooneys „Cash – und ewig rauschen die Gelder“ unüberhörbar Spaß. Bis auf die drei oder vier, die zwischendrin den Saal verließen, weil … Weiterlesen

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Am Boden

Was wäre, wenn Odysseus jeden Abend vom Krieg nach Hause gekommen wäre?, fragt sich die Pilotin, als sie nach der Babypause nicht mehr mit ihrer F16 ins Blau über dem Irak aufsteigen darf, sondern von nun an aus dem Halbdunkel … Weiterlesen

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Otello, tarnfarben

Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt, behauptet ein Sprichwort. Ob Regisseur Roland Schwab und seine Kostümbildnerin Gabriele Rupprecht das im Sinn hatten, als sie alle außer Desdemona (Gabrielle Mouhlen) und Emilia (Bettina Ranch) in militärische Tarnfarben steckten? … Weiterlesen

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Kopflos

Kopflos. Ein seltsames Wort, wenn man drüber nachdenkt. Denn kopflos, das ist ja aus der Perspektive des Körpers gedacht, dem das Haupt abhanden gekommen ist. Aber wie sollte ein kopfloser Körper denken, welche Perspektive könnte er haben? Umgekehrt dagegen, so … Weiterlesen

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Lauter langsame Lieder

Es ist inzwischen so etwas wie eine kleine, liebgewordene Tradition: Am Jahresende gehe ich in die letzte Vorstellung der Reihe „Jazz in Essen“. So lernte ich u.a. Erika Stucky kennen, bekam Gänsehaut und Tanzlust bei Jasmin Tabatei und hatte auch … Weiterlesen

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Ein großer Aufbruch

Einen würdigen Tod und dabei möglichst wenig leiden, wer wünscht sich das nicht? Und vor dem Ende das Leben noch einmal mit denen zu feiern, die einem wichtig waren, wer würde da nein sagen? Wenn man denn vorher gefragt würde … Weiterlesen

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Oh wie Oz

Oh wie schön ist Oz, so bunt und strahlend, voller Musik, Farbe und Poesie. Schwer zu sagen, was das bezauberndste an Anne Spaeters Inszenierung des Kinderbuchklassikers „Der Zauberer von Oz“ ist – die Bühne (Fabian Lüdicke) mit den traumschön gemalten … Weiterlesen

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Biografie: Ein Spiel

Was würden Sie in Ihrem Leben ändern, wenn Sie zu jedem beliebigen Punkt Ihrer Biografie zurückkehren und sich anders verhalten könnten? Hannes Kürmann, die Hauptfigur in Max Frischs Stück „Biografie: Ein Spiel“ bekommt jedenfalls die Chance, genau das zu tun … Weiterlesen

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Auerhaus

Hat das Leben mehr zu bieten, als den Dreiklang aus Geburt, Schule und Arbeit gefolgt vom unvermeidlichen Ende, dem Tod? Und wie soll man als Heranwachsender auf diese Erkenntnis reagieren: alles rausholen aus dem Leben oder den Freitod wählen? Frieder … Weiterlesen

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Schieflage

Eine weiße Schräge, schiefe Ebene und Projektionsfläche zugleich (Bühne: Thilo Reuther), so empfängt die deutsche Erstaufführung von Robert Menasses Roman „Die Hauptstadt“ den Zuschauer im Grillo-Theater. Und abstrakt bleibt hier nicht nur das Bühnenbild von Thilo Reuther, auch die Geschichte, … Weiterlesen

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Die musikalische Seele des Sommers

Sommerabend im Grugabad, nachdem der Badebetrieb bereits geendet hat: der Wind, der am Himmel die Wolken vor sich hertreibt und unten nach Sonnencreme mit einem Hauch Chlor riecht, bringt willkommene Erfrischung auf dem ‚Sonnendeck‘ beim großen Becken neben der Tribüne, … Weiterlesen

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