Frühling, ganz nah

Ja, ich weiß, im Moment hat es vielerorts den Anschein, der Frühling sei auf dem Rückzug.    Schon wieder mehr weiß und grau, statt bunt.          Weiterlesen

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Talent On The Move

Acht Tänze, drei Filme, vor rund drei Wochen in Holland – genauer: in Het Klooster Theater in Woerden – gesehen. Talent On The Move haben die Verantwortlichen von Codarts Rotterdam das Ganze genannt, und das passt. Denn das war keine ’normale‘ Tournee einer Kompagnie, das war ein Überblick über die Talente, die gerade an dieser renommierten Hochschule ihren Abschluss machen. Kurz vor dem Absprung, eben on the move. Weiterlesen

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Zeitreise

Der Rat eines Rezensenten, sich bei der Lektüre von Alice Munros Something I’ve been meaning to tell you zu zügeln und nur eine der seltsam klarsichtigen Kurzgeschichten pro Tag zu lesen, ist an sich ein sehr guter. Problematisch wird es allerdings, wenn man hinterher über das Gelesene schreiben will und plötzlich Wochen oder Monate vergangen sind, weil immer wieder Pflichtlektüren dazwischen kamen. Insofern ist der Band mit Erzählungen aus den 1970ern in mehr als einer Hinsicht eine Zeitreise … Weiterlesen

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Nicht jetzt/noch nicht

Schon komisch: Was habe ich nicht alles an Themen fürs Blog im Hinterkopf, doch geschrieben habe ich seit fast drei Wochen hier kein Wort mehr.  Als sei jetzt nicht die Zeit dafür. Oder noch nicht, so  wie bei dieser Tulpe, die ich (vor rund zwei Wochen) in der Gruga fotografierte. Jedenfalls Weiterlesen

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Eva Figes: Journey to Nowhere

In ihrem letzten Buch, das 2008 erschien, beschäftigt sich Eva Figes erneut auf ganz besondere Weise einerseits mit persönlichen Erinnerungen und andererseits mit historischen Fragen. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Geschichte von Edith, die vor dem 2. Weltkrieg Hausmädchen bei den Ungers, Evas Familie in Berlin war und die dort Judenverfolgung im Untergrund überlebte. Ihre Journey to Nowhere führt sie anschließend in den gerade gegründeten Staat Israel – doch ankommen, heimisch werden wird sie dort nicht. Weiterlesen

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Kleiner Frieden im großen Krieg

Beinahe vierzig Jahre ist es her, dass Eva Figes‚ Buch  Little Eden: A Child at War erschien, in dem sich die Autorin zurückerinnert, wie es war, 1940 als Kind deutscher Juden den Krieg in England zu überleben – und welche herausragende Rolle dabei eine ganz besondere Schule im ländlichen Cirencester in Gloucestershire spielte.  Weiterlesen

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Wieder Wagner

Nachdem mich heute morgen meine Neurologin mit Blick auf meinen Migränekalender erstaunt fragte, „Was heißt denn Wagner?“, wird es höchste Zeit, über meinen Besuch von Tristan und Isolde im Aalto-Theater zu schreiben. Denn abgesehen von der äußerst lästigen Migräne, die das mit sich brachte, war es ein überwiegend sehr schöner Abend, der allerdings bereits beinahe zehn Tage zurück liegt. Weiterlesen

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Ann Cleeves: „The Crow Trap“

Das erste Buch, in dem DI Vera Stanhope auftritt, und mein dritter Kriminalroman aus der Feder von Ann Cleeves, der mich diesmal in die North Pennines entführte. Und wie sehr nahm mich The Crow Trap, das ich bereits vor rund zwei Wochen las und dessen Verfilmung ich schon vor einer ganzen Weile sah, gefangen? Weiterlesen

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Theaternotiz: Werther

Wenn ich hier in Essen eine Premiere verpasse, kann es leider vorkommen, dass mir das entsprechende Stück durchrutscht. So feierte Die Leiden des jungen Werther bereits im Februar 2014 in der Essener Casa Premiere, doch ich sah es erst heute vor einer Woche im Grillo auf der großen Bühne, wohin es wegen großen Erfolges umgezogen ist. Kein Wunder, denn das, was Karsten Dahlem (Regie) und Marc-Oliver Krampe (Dramaturgie) aus Goethes Briefroman gemacht haben, ist einfach mitreißend.

Liebe, zum Verzweifeln: Johann David Talinski und Silvia Weiskopf in „Die Leiden des jungen Werther“ nach dem Roman von Johann Wolfgang Goethe (Foto: Thilo Beu)

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Kunst und Ekel

Wer von „Flüchtlingsströmen“, ja von „Heerscharen von Flüchtenden“ spricht, muss sich nicht wundern, wenn ihm die Kunst die Masse der Lebenden Toten oder Monsters of Reality entgegenhält.  So geschah’s gestern in der Premiere von Christian Lollickes gleichnamigen Stück in der Essener Casa, dessen Inszenierung die Frage aufwirft, sind’s die Zombies, die den Ekel wecken oder ist man selbst das Ekel?

Dämonisch gut: Silvia Weiskopf in der Inszenierung

Dämonisch gut: Silvia Weiskopf in der Inszenierung „Die lebenden Toten oder: Monsters of Reality“ von Christian Lollike (Foto: Birgit Hupfeld)

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Der Tod blüht auf

Zwei Dinge bestimmen für mich einen Theaterabend: das Erleben während der Vorstellung selbst und das, was am nächsten Morgen von all dem geblieben ist. Bei Sophia, der Tod und ich, das gestern in der Inszenierung von Tilmann Gersch im Essener Grillo-Theater uraufgeführt wurde, ist es die Freude, dem Tod (Jens Winterstein) beim Aufblühen zuzuschauen, die im Gedächtnis bleibt.

Sophia (Stephanie Schönfeld) und der Tod (Jens Winterstein) inszeniert von Tilman Gersch (Foto: Martin Kaufhold)

Sophia (Stephanie Schönfeld) und der Tod (Jens Winterstein) inszeniert von Tilman Gersch (Foto: Martin Kaufhold)

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2:1

Buchverfilmungen zu sehen, ist für Leser meist eine Enttäuschung. Wie aber sieht die Sache aus, wenn einen erst Fernsehfilme auf die zugrundeliegenden Romane bringen? Ich probierte es kürzlich mit zwei Werken von Ann CleevesRaven Black und White Nights aus der Shetland-Reihe – und Caroline Grahams The Killings at Badger’s Drift, dem ersten Auftritt von Inspector Barnaby im Jahr 1987 – aus. Und vielleicht sollte ich vorweg noch sagen, dass ich die Vera-Stanhope-Filme nach Ann Cleeves allesamt sehr schätze, während ich in Midsomer Murders (in Deutschland als Inspector Barnaby ausgestrahlt) nie reingefunden habe … Weiterlesen

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Zum Tanz bei Proust

Gut, viel Platz zum Tanzen hätte es gestern Abend in der Buchhandlung Proust nicht gegeben. Tatsächlich war gerade so viel Platz, dass alle Anwesenden sitzend dem lauschen konnten, was Heinz Feldmann über seine Arbeit an der Übersetzung von Anthony Powells 12bändiger Romanreihe „Ein Tanz zur Musik der Zeit“ zu sagen und Schauspieler Gregor Henze daraus vorzulesen hatte. Offenbar interessierte das bei Weitem nicht nur Übersetzerinnen und Schriftstellerinnen wie meine Freundin Gesine und mich. 🙂 Weiterlesen

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Blutiger Epos

Chinesische Schachteln, die eine Vorform der russischen Matrioschkas sind, kombiniert mit der Vorstellung eins Labyrinths, sind die erste Assoziation zum bereits 1987 erschienen Roman „Das rote Kornfeld“ von Nobelpreisträger Mo Yan (Pseudonym von Guan Moye, Nobelpreisträger von 2012). Gleich als zweites folgen blutrote Bilder voller starker Emotionen aber eben auch Gewalt und Grausamkeit. Weiterlesen

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Ich und die Dämmerung

Ich liebe die Dämmerung, das Licht zwischen Tag und Nacht, beginnend mit der blauen Stunde. p1010879 Weiterlesen

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