Ein Neujahrsgruß

… oder sollte ich sagen: ein Neujahrsgrüßender? 20170103_150707 Weiterlesen

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Tiefenentspannt

Jasmin Tabatabei – allein der Name klingt bereits märchenhaft und vielversprechend. Vor allem, wenn es um Musik geht, denn, wie mancher vielleicht schon ahnte, mit dem deutschen Fernsehen habe ich es ja nicht so. Doch ihren gestrigen Auftritt mit dem David Klein Quartett in der Reihe „Jazz in Essen“ im Essener Grillo Theater konnte und wollte ich nicht verpassen. Weiterlesen

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Technik, nostalgisch

Ende der 1990er, in San Francisco. Das Internet ist noch jung, ohne Modems geht gar nichts und Überwachung ist für die allermeisten Menschen nicht einmal ein Spuk am Horizont. Dass Phillip Finch seinerzeit in Die Silhouette einen Serienmöder in Chatorooms seine Opfer auswählte, um sie anschließend technisch gekonnt auszuspähen und schließlich zu ermorden, war seinerzeit vermutlich etwas ganz und gar Neues. Weiterlesen

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Körpersprachen: reTURN

Der Anfang liegt, wie so oft im Leben, im Dunkeln: Sieben lange Minuten lauscht man in der Box des Essener Grillo-Theater einer Stimme vom Band (Danko Rabrenovic), die eine Episode aus Sasa Stanisics Roman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ vorträgt, während zwei Frauen kaum sichtbar auf der Bühne ausharren. Obwohl – ist das wirklich der Anfang von reTURN, Jelena Ivanovics Tanztheaterproduktion? War das nicht eher der Brief, den man als Zuschauer bekam? Oder gar Titos Tod am 4.5.1980?

Noch ziemlich gut versteckt: Siliva Weiskopf in reTURN (Foto: Karina Ter Ovanesova)

Noch ziemlich gut versteckt: Siliva Weiskopf in reTURN (Foto: Karina Ter Ovanesova)

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Gefangen

von Wendy Stern

GEFANGEN

Heute kam Leben zu mir

durchs Fenster herein

war ganz Federn und Leidenschaft,

so voller Farbe, Intensität, Schnelligkeit und Entschlossenheit

wie ich es zuvor wohl nie gekannt. Weiterlesen

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Tue Gutes …

… und lass andere darüber schreiben: Am Donnerstag, den 8.12.16 war mal wieder Krimitag mit Lesungen und Buchverkauf für den guten Zweck – diesmal zugunsten des Vereins  zur Förderung der Kinder- und Jugendliteratur – und in der WAZ gibt’s einen schönen Bericht von Petra Treiber mit Fotos von Socrates Tassos 🙂 Weiterlesen

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Wagner, kurzweilig

Sechs Tage ist es her, seit ich im Essener Aaltotheater die Premiere von Wagners Lohengrin erleben durfte – und vor allem erstaunt war, was für ein kurzweiliges und auch schönes Musikerlebnis das war. Nach der gähnenden Langeweile bei Hilstorfs Inszenierung der Walküre war das wahrlich nichts, mit dem ich gerechnet hätte …

Elsa von Brabant (Jessica Muirhead) und Lohengrins Schwan (Aron Gergely), der eigentlich ihr Bruder Gottfried ist (Foto: Forster)

Elsa von Brabant (Jessica Muirhead) und Lohengrins Schwan (Aron Gergely), der eigentlich ihr Bruder Gottfried ist (Foto: Forster)

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Jenseits der Worte

… das gehört zu den Aspekten, die ich am Tanz schätze: dass es eine Kunst jenseits unserer Alltagssprachen ist, und doch zugleich so tief verbunden mit unserem Innenleben, unseren Seelen, Herzen ist. Abstraktion und Poesie, diese beiden Seiten kommen auch und gerade in Jirí Kyliáns vierteiligem Tanzabend Archipel, der zu Monatsbeginn im Aalto wiederaufgenommen wurde.

Ana Carolina Reis, Tomaš Ottych, Yulia Tsoi in "Wings of Wax" (Foto: Bettina Stoess)

Ana Carolina Reis, Tomaš Ottych, Yulia Tsoi in „Wings of Wax“ (Foto: Bettina Stoess)

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Meisterwerk?

Eine ganz eigene Stimme, dazu eine Erzählweise, die so schnoddrig wie präzise ist, das sind zwei Aspekte, die Nell Zinks The Wallcreeper zu etwas Besonderem machen. Ob es deshalb sogleich ein Meisterwerk ist, wie es etwa in der Sunday Times zu dem Buch zu lesen war, ist für mich eine offene Frage. Weiterlesen

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Kunterbunt

Es glitzert und glänzt, es blitzt und blinkt, Farben verwirbeln, verwabern, und zwischendrin fällt auch noch Schnee: Kunterbunt und mit vielen witzigen Details kommt Anne Spaeters Inzenierung von Michael Endes Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch daher, das gestern im Essener Grillotheater Premiere feierte.

Kater (Alexey Ekimov) und Rabe (Floriana Kleinpaß) haben an Sylvester ein magisches Zeitrpoblem ... (Foto: Martin Kaufhold)

Kater (Alexey Ekimov) und Rabe (Floriana Kleinpaß) haben an Silvester ein magisches Zeitproblem … (Foto: Martin Kaufhold)

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Leichte Kost

Ein Gourmet und Weinkenner, der das Fliegenfischen erlernt, perfekt alte Sprachen enträtselt und überdies natürlich auch die seltsamsten Todesfälle selbst in Norwegens entlegenen Bergwelten zu lösen weiß – mit diesen Zutaten richtete Gert Nygardshaug 1987 seinen Kriminalroman Der Fliegenfischer an. 2008 erschien die deutsche Übersetzung, die ich Anfang der Woche mit ins Wartezimmer meines Arztes nahm … Weiterlesen

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Ganz schön krank

Letzte Woche hatte ich zu viel zu tun, um hier zu schreiben. Diese Woche war ich dagegen krank und deshalb bislang nicht wirklich in der Lage zu bloggen. Aber Kranksein und seine Zeit zwischen Wartezimmer und Sofa aufzuteilen, hat wenigstens einen Vorteil: jede Menge Zeit zum Lesen. Gestern und heute war es Chris Cleaves Lieber Osama. Weiterlesen

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Tanz im Bad

Nein, das ist keine Variante zum Singen unter der Dusche, das ist eine Kurzform, auf die sich der gestrige, vierte und letzte Tag von 638 Kilo Tanz und weitere Delikatessen bringen ließe. Die Abschlussveranstaltung bestand in einem Tanzparcours im herbstlich-kühlen Grugabad und dabei gab es das eine oder andere erfreuliche Wiedersehen … Weiterlesen

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3 + 2 = 7

… oder auch: 638 kilo Tanz (und andere Delikatessen) macht einfach glücklich. Selbst, wenn man, wie ich, leider Tag 1 verpasste, weil ich nun mal nicht gleichzeitig im Kunsthaus lesen und in der Casa zeitgenössischen Tanz anschauen kann. Gestern und heute, an Tag 3 und Tag 2, kam ich in den Genuss von 7 sehr verschiedenen Tanzstücken.

In Between von und mit Arianna Rodeghiero (Foto: Mischa Bach)

In Between von und mit Arianna Rodeghiero (Foto: Mischa Bach)

Und da ich diesmal nicht in der Jury bin, gibt es nun 7 Gedanken zu 7 Stücken … Weiterlesen

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Wenn die Putzfrau zweimal wischt …

… lautet das Motto unseres dritten Krimi-Überfalls im Kunsthaus am Donnerstag, den 10.11.16. Diesmal werden wir – „The Joker“ H.P.Karr, „The Player“ Arnd Federspiel und meine Wenigkeit „The Doc“ alias Mischa Bach – von „The Cleaner“ Gesine Schulz unterstützt.

Joker, Doc & Player (Foto: S. Knobloch)

Joker, Doc & Player (Foto: S.v. Knobloch)

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