Schlagwort-Archive: casa

Kunst und Ekel

Wer von „Flüchtlingsströmen“, ja von „Heerscharen von Flüchtenden“ spricht, muss sich nicht wundern, wenn ihm die Kunst die Masse der Lebenden Toten oder Monsters of Reality entgegenhält.  So geschah’s gestern in der Premiere von Christian Lollickes gleichnamigen Stück in der … Weiterlesen

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3 + 2 = 7

… oder auch: 638 kilo Tanz (und andere Delikatessen) macht einfach glücklich. Selbst, wenn man, wie ich, leider Tag 1 verpasste, weil ich nun mal nicht gleichzeitig im Kunsthaus lesen und in der Casa zeitgenössischen Tanz anschauen kann. Gestern und … Weiterlesen

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Wunderbare Anarchie

Man mag es gar nicht glauben, dass Christine Nöstlingers Kinderbuchklassiker Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse bereits 1975 erschien – so aktuell erscheint (nach wie vor? schon wieder?) so vieles an der Geschichte. Und doch ist es vollkommen passend, … Weiterlesen

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Zerrissen

Tanzfestivalnotizen, Tag 2 Zerrissen bin ich gleich in mehrfacher Hinsicht: Nachdem mich der Auftakt am Donnerstag bereits begeisterte, war ich gestern hingerissen von vier sehr unterschiedlichen Produktionen, die dennoch bedenkenswerte Berührungspunkte hatten. Bloß, als Juror geht es ja nicht nur … Weiterlesen

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Euphorie

Tanzfestivalnotizen, Tag 1 Frage: Was ist noch besser, als eine spannende Auswahl herausragender, moderner Tanzstücke gemeinsam mit einem begeisterungsfähigen und aufgeschlossenen Publikum zu genießen?

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Wenig erhellend

Alles ist erleuchtet von Jonathan Safran Foer war 2003 ein hochgelobter Debütroman über die Suche eines jungen amerikanischen Autor nach seinen jüdischen Wurzeln in der Ukraine. 2005 wurde das Buch verfilmt – und auch als Film mit Lob überschüttet. Ist … Weiterlesen

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Das dunkle Herz Absurdistans

Manchen Geschichten kann man kaum ausweichen – wie Joseph Conrads Heart of Darkness, in der die Reise in die afrikanische Wildnis zum Spiegel des Kolonialismus mit seiner wahnhaften Ideen von ‚weißer Zivilisation‘ und ’schwarzer Barbarei, von Heldentum und Pflichterfüllung wird. … Weiterlesen

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Rasante Ausbrecher

Wahrscheinlich ist eh schon alles über Wolfgang Herrndorfs Tschick gesagt worden, und ich bin die einzige, die kürzlich erst das Stück sah und den Roman noch vor sich hat. Also mach ich es kurz: Was Tobias Roth, Silvia Weiskopf und … Weiterlesen

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Auf Takt

Letzten Donnerstag hatte ich das Glück, beim Auftakt des Festivals 638 Kilo Tanz und andere Delikatessen in der Casa dabei zu sein: Vier zeitgenössische Tanzproduktionen luden auf eine halbe Weltreise ein und kehrten zugleich auf schräge Art zu den höfischen … Weiterlesen

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Tanz Mal Fünf

Immerhin fünf von sieben Tanzstücken, die am letzten Freitag im Rahmen des Festivals 638 Kilo Tanz und andere Delikatessen gezeigt wurden, konnte ich mir ansehen: White Out, Glühendes Orange, Rabbit in Human Habit, Pluck It Before It Fades und Tri … Weiterlesen

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Statt einer Kritik

Vorgestern hatte Leb Dein Leben, ein Liederabend von und mit Rezo Chkhikvishvili in der Casa in Essen Premiere. Ausverkauft war’s, aber ausgereift für mich leider noch nicht. Abgesehen vom hörenswerten Titelsong ähnelten sich die meisten Lieder (überwiegend über die Liebe … Weiterlesen

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Was bleibt

Woran wird man sich in hundert Jahren erinnern – von meinem Leben, Ihrem, Deinem? Bleibt allein erhalten, was materiell fassbar ist, wie Andrews geschäftstüchtiger Bruder Martin suggeriert? Bleiben gar nur Schmerz und Verletzung, die wir einander zufügten? Oder, wenn doch … Weiterlesen

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Nichts wichtiges

Drauf ließe sich sowohl Janne Tellers Roman, der mit vollem Titel Nichts. Was im Leben wichtig ist heißt, als auch die gleichnamige Bühnenfassung von Andreas Erdmann prägnant zusammenfassen. Und die aufgeregte Inszenierung in der Casa, der kleinen Bühne des Essener … Weiterlesen

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Ente bittersüß

Ob man ‚danach‘ als Engel mit Flügeln auf einer Wolke sitzt und auf die Erde hinabschaut? Oder landet man gar irgendwo tief unten, wo man gegart und süßsauer zubereitet wird? Was sich Enten alles erzählen, meint der Tod (Tobias Roth) … Weiterlesen

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Auftragsarbeiten

Was ist wohl eine Deutsche Erstaufführung? Und was hat das mit Holger, Hanna und dem ganzen kranken Rest zu tun, eben Jan Demuths Stück, das gestern in der Casa des Essener Grillo-Theaters in der Inszenierung von Henner Kallmeyer Premiere hatte?

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