Schlagwort-Archive: Kritik

Technik, nostalgisch

Ende der 1990er, in San Francisco. Das Internet ist noch jung, ohne Modems geht gar nichts und Überwachung ist für die allermeisten Menschen nicht einmal ein Spuk am Horizont. Dass Phillip Finch seinerzeit in Die Silhouette einen Serienmöder in Chatorooms … Weiterlesen

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Meisterwerk?

Eine ganz eigene Stimme, dazu eine Erzählweise, die so schnoddrig wie präzise ist, das sind zwei Aspekte, die Nell Zinks The Wallcreeper zu etwas Besonderem machen. Ob es deshalb sogleich ein Meisterwerk ist, wie es etwa in der Sunday Times … Weiterlesen

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Leichte Kost

Ein Gourmet und Weinkenner, der das Fliegenfischen erlernt, perfekt alte Sprachen enträtselt und überdies natürlich auch die seltsamsten Todesfälle selbst in Norwegens entlegenen Bergwelten zu lösen weiß – mit diesen Zutaten richtete Gert Nygardshaug 1987 seinen Kriminalroman Der Fliegenfischer an. … Weiterlesen

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Ganz schön krank

Letzte Woche hatte ich zu viel zu tun, um hier zu schreiben. Diese Woche war ich dagegen krank und deshalb bislang nicht wirklich in der Lage zu bloggen. Aber Kranksein und seine Zeit zwischen Wartezimmer und Sofa aufzuteilen, hat wenigstens … Weiterlesen

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Überraschungsfund

Was für eine schöne Überraschung – nach zehn Jahren nun auch in der Huffington Post eine Rezension zu „Stimmengewirr“. Um so erfreulicher, als es Annette Traks auch noch als „grandiose Leistung“ lobt. So fängt man doch sehr gern eine neue … Weiterlesen

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Norma und ich

Norma, stimmt, eine Oper mit diesem Titel gibt es. Und Bellini ist in der Tat der Name eines Komponisten. Das war so ziemlich alles, was ich darüber wusste, bis es mich am letzten Samstag glücklich in die entsprechende Premiere im … Weiterlesen

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Eine Handvoll (IV)

Eigentlich bin ich kein Fan von „Inselkrimis“ und die meisten angeblich komischen Krimis öden mich an. Okay, so lange wir hier nicht von Jörg Juretzkas Büchern reden. Oder eben denen von Ria Klug – wie auch meine Begegnung mit Die … Weiterlesen

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Poetische Prosa

Dass Eva Figes eine Erzählerin der ganz besonderen Art war, ist mir seit der Lektüre ihres höchst ungewöhnlichen Romans Nelly’s Version klar. Dort ist es der Kontrast zwischen der Präzision, mit der die gedächtnislose Ich-Erzählerin soziale Konventionen aufs Korn nimmt, … Weiterlesen

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Vom Ende her gedacht

Romane erzählen Geschichten, und diese wiederum bestehen für gewöhnlich aus einem Anfang, einer Mitte und einem Ende. Was davon was ist, wird zumeist vom Ende rückblickend bestimmt – und auch vom Genre: Viele Liebesgeschichten beginnen mit der ersten Begegnung derjenigen, … Weiterlesen

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Lohnenswerte Anstrengung

So sehr ich Elfriede Jelinek samt Wut, Beobachtungsgabe und Sprachgewalt schätze, so sehr bevorzuge ich es doch, ihre Texte auf der Bühne „serviert“ zu bekommen statt sie selbst zu lesen. Denn, bei aller Liebe, allein mit ihr auf Papier, da … Weiterlesen

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Spannender Sog

Eines kann ich mit Sicherheit sagen: Susanne Kliems Thriller Die Beschützerin entwickelt beim Lesen durchaus einen starken Sog. Was ich jedoch sehr viel schwieriger zu beantworten finde, ist die Frage, was genau an diesem Buch die Spannung ausmacht.

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Vom Verstummen

Heraklit wird die Aussage zugeschrieben, dass der Krieg der Vater aller Dinge sei. Georg Büchner lässt seinen Titelhelden in Dantons Tod feststellen, dass die Revolution ihre eigenen Kinder frisst. Betrachtet man Wajdi Mouawads Verbrennungen in der Essener Inszenierung von Martin … Weiterlesen

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Blutiger Ernst

Blutfunde hat Jutta Motz ihren 2013 bei Elster erschienen Roman genannt, der bei aller Spannung ernster und realistischer ist, als man das im Thriller oder Krimi gern haben kann. Nicht, weil dieses Genre per se unrealistisch wäre (das ist es … Weiterlesen

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Das rechte Maß

Immerhin drei Bücher aus meinem Reisegepäck habe ich Verwandten- und Heurigenbesuchen, Migränean- und Hitzeausfällen zum Trotz im Urlaub ausgelesen: Irene Scharenbergs Ein Fall zuviel, Cody McFadyens Das Böse in uns und Elizabeth Georges Just One Evil Act.

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Hardboiledroutine

Eine Femme Fatale, eine Verführung, die mit einem Mord endet und einen Unschuldigen hinter Gittern bringt – klassische Hard-Boiled-Zutaten, routiniert geschrieben, aber ein ungewöhnlicher Kniff reicht nicht aus, damit aus Arnaldur Indridasons Tödliche Intrige mehr wird als leidlich spannende, aber letztlich belanglose … Weiterlesen

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