Schlagwort-Archive: Literatur

Lincoln in the Bardo

Jahre, ja Jahrzehnte soll George Saunders nach einem Weg gesucht haben, Lincolns Trauer um seinen kleinen Sohn Willie literarisch zu verarbeiten: Was ging im Präsident vor, als er in der Nacht nach der Beerdigung auf den Friedhof ging, im Mausoleum … Weiterlesen

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A Woman Looking at Men Looking at Women (II)

Kunst, die den Betrachter kalt lässt, Literatur, die den Leser emotional nicht zu packen vermag, ist dazu verdammt, wirkungslos zu verhallen, stellt Siri Hustvedt in ihrem Essay „Sontag an Smut: Fifty Years Later“ fest. Aber Gefühl allein reicht auch nicht:

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KunstDruck

Nein, ich meine weder Linol- noch Holzschnitt, noch habe ich Kaltnadelradierungen oder dergleichen im Sinn, obwohl ich gestehen muss, über diese Kunstdruckverfahren zu schreiben, macht eine gewisse sehnsüchtige Lust, sie nach Ewigkeiten mal wieder selbst auszuprobieren oder auch nur nach … Weiterlesen

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Kafka in Japan

Ein ungewöhnliches Buch mit wunderbar absurden Aspekten und einer Sprache, die auf angenehme Weise Distanz hält zu den Figuren, ohne sie dabei zu verraten, das ist Marion Poschmanns Roman „Die Kieferninseln“ für mich, der 2017 bei Suhrkamp erschien und sehr … Weiterlesen

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Zwischenjahresnotiz V: Ein perfekter Freund

Ob das Buch die perfekte Wahl für mein Uniseminar „Erinnern und Vergessen. Ich und Identität (nicht nur) in der Kriminalliteratur“ ist, werde ich erst im nächsten Semester entdecken. Aber Martin Suters 2002 erschienener Roman um den Journalisten Fabio Rossi, dem … Weiterlesen

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What I Loved

Manchmal ist es wie verhext – bzw. manchmal verhexe ich mich selbst, so könnte man es wohl sagen: Da war Siri Hustvedts What I Loved eines der Lesehighlights meines Spätsommers, aber erst mitten in den ersten Herbststümen schaffe ich es, … Weiterlesen

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Geistreich

Ein weiterer schmaler Band, der es in sich hat: Ghosts von Eva Figes aus dem Jahr 1988 ist für mich eine geistreiche und poetische Meditation über Vergänglichkeit. Ein Tageslauf, ein Jahresrund, eine Frau, die ganz alltäglichen Beschäftigungen nachgeht. Nichts Spektakuläres, … Weiterlesen

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Eva Figes: Journey to Nowhere

In ihrem letzten Buch, das 2008 erschien, beschäftigt sich Eva Figes erneut auf ganz besondere Weise einerseits mit persönlichen Erinnerungen und andererseits mit historischen Fragen. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Geschichte von Edith, die vor dem 2. Weltkrieg Hausmädchen … Weiterlesen

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2:1

Buchverfilmungen zu sehen, ist für Leser meist eine Enttäuschung. Wie aber sieht die Sache aus, wenn einen erst Fernsehfilme auf die zugrundeliegenden Romane bringen? Ich probierte es kürzlich mit zwei Werken von Ann Cleeves – Raven Black und White Nights … Weiterlesen

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Gefangen

von Wendy Stern GEFANGEN Heute kam Leben zu mir durchs Fenster herein war ganz Federn und Leidenschaft, so voller Farbe, Intensität, Schnelligkeit und Entschlossenheit wie ich es zuvor wohl nie gekannt.

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Meisterwerk?

Eine ganz eigene Stimme, dazu eine Erzählweise, die so schnoddrig wie präzise ist, das sind zwei Aspekte, die Nell Zinks The Wallcreeper zu etwas Besonderem machen. Ob es deshalb sogleich ein Meisterwerk ist, wie es etwa in der Sunday Times … Weiterlesen

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Ganz schön krank

Letzte Woche hatte ich zu viel zu tun, um hier zu schreiben. Diese Woche war ich dagegen krank und deshalb bislang nicht wirklich in der Lage zu bloggen. Aber Kranksein und seine Zeit zwischen Wartezimmer und Sofa aufzuteilen, hat wenigstens … Weiterlesen

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Montagmorgen

Ja, ich weiß, heute ist Donnerstag. Aber das hat durchaus damit zu tun, warum ich diesen Artikel poste: In der Lesung heute Abend wird mein Kurzkrimi mit dem Wochenanfangstitel auf ganz ungewohnte Weise im Kunsthaus zu hören sein. Wer dorthin … Weiterlesen

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Eine Handvoll (II)

Es gibt Bücher, die lassen sich nur schwer in herkömmlichen Genregrenzen fassen. Eva Figes‚ Tales of Innocence and Experience (2003) ist so eines. In ihm geht es um Märchen, um das Verhältnis von Großeltern und Enkeln, um Familiengeheimnisse und den … Weiterlesen

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Eine Handvoll (I)

Fünf Werke in je fünf Gedanken – so will ich versuchen, meinen Rückstand hier im Blog aufzuholen. Den Auftakt macht ein Klassiker: Margarete Mitscherlichs Die friedfertige Frau.

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