Schlagwort-Archive: literaturkritik

Lincoln in the Bardo

Jahre, ja Jahrzehnte soll George Saunders nach einem Weg gesucht haben, Lincolns Trauer um seinen kleinen Sohn Willie literarisch zu verarbeiten: Was ging im Präsident vor, als er in der Nacht nach der Beerdigung auf den Friedhof ging, im Mausoleum … Weiterlesen

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The Buried Giant

Wie wäre ich Kazuo Ishiguros Roman „The Buried Giant“ begegnet, wenn ich nicht gewusst hätte, wer ihn geschrieben hat? Hätte ich es als Fantasy mit Un/Tiefen gelesen? Als Kreuzung aus einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte und einer Art Heldenreise, bloß ohne Helden … Weiterlesen

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Ziemlich beste Krimis

Polizistenmord und organisierter Kindesmissbrauch, Online-Hype und Fenstersturz, sowie ein Rabbi, der in Zürich in eine Mordermittlung und dabei auch zwischen die Fronten der drei Buchreligionen gerät – mit diesen Themen beschäftigen sich die Kriminalromane von Monika Geier (Alles so hell … Weiterlesen

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Seltsames und Sonderbares

Alles andere als alltäglich sind die Verbrechen, die die PCU – Peculiar Crimes Unit – in London aufzuklären hat. Alles andere als gewöhnlich ist der Stil von Christopher Fowler, der sie erfunden hat: die Krimiserie um das Ermittlerduo Bryant & … Weiterlesen

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Zwischenjahresnotiz V: Ein perfekter Freund

Ob das Buch die perfekte Wahl für mein Uniseminar „Erinnern und Vergessen. Ich und Identität (nicht nur) in der Kriminalliteratur“ ist, werde ich erst im nächsten Semester entdecken. Aber Martin Suters 2002 erschienener Roman um den Journalisten Fabio Rossi, dem … Weiterlesen

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Geistreich

Ein weiterer schmaler Band, der es in sich hat: Ghosts von Eva Figes aus dem Jahr 1988 ist für mich eine geistreiche und poetische Meditation über Vergänglichkeit. Ein Tageslauf, ein Jahresrund, eine Frau, die ganz alltäglichen Beschäftigungen nachgeht. Nichts Spektakuläres, … Weiterlesen

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Und ob sie’s kann: Lydia Davis

Can’t and Won’t heißt die Sammlung von 122 Erzählungen, Kurz- und Kürzesgeschichten aus der gespitzten Feder der wunderbaren Lydia Davis, und bereits die titelgebende Geschichte beweist ihren famosen Sinn für Humor: darin erfährt der Leser, dass man der Ich-Erzählerin einen … Weiterlesen

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Beklemmend: Eva Figes‘ „Days“

Ein Krankenzimmer, eine Frau im Bett, die auf einen leeren Besucherstuhl blickt, dahinter ein Fenster mit kahlen Bäumen und grauem Himmel, das ist schon beinahe alles, was in Eva Figes schmalem Roman Days aus dem Jahre 1974, vorkommt. Und das … Weiterlesen

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The Sorrows of an American

Als ich im Frühjahr beschloss, ich müsse dringend mal wieder was von Siri Hustvedt lesen, fand ich es jedoch erstmal sehr schwer, mich für eines ihrer Werke zu entscheiden. Bis ich auf den Titel The Sorrows of an American stieß: … Weiterlesen

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Apart: „B“

Das Schöne an vergriffenen, fast vergessenen Büchern ist, dass man sie auf eigene Faust neu entdecken kann. Im Internet ist so über Eva Figes‚ 1972 erschienen Roman „B“ praktisch nichts zu finden – bei Amazon gibt es nicht mal ein … Weiterlesen

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Zeitreise

Der Rat eines Rezensenten, sich bei der Lektüre von Alice Munros Something I’ve been meaning to tell you zu zügeln und nur eine der seltsam klarsichtigen Kurzgeschichten pro Tag zu lesen, ist an sich ein sehr guter. Problematisch wird es … Weiterlesen

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Ann Cleeves: „The Crow Trap“

Das erste Buch, in dem DI Vera Stanhope auftritt, und mein dritter Kriminalroman aus der Feder von Ann Cleeves, der mich diesmal in die North Pennines entführte. Und wie sehr nahm mich The Crow Trap, das ich bereits vor rund … Weiterlesen

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Punktgenau

Sich in einem dicken Schmöker zu verlieren, gehört für viele Menschen zur Urlaubszeit wie Strand und Meer oder Berg und Wanderung. Doch Größe – oder eben Dicke – ist auch bei Büchern kein geeignetes Maß, wenn es um Qualität geht. … Weiterlesen

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Liebe unter Überlebenden

In einer Kritik hieß es, Atticus Lishs Perparation for the Next Life sei eine unsentimentale Liebesgeschichte. Ich finde, man könnte sogar sagen, es handelt sich bei dieser Geschichte der Liebe zweier Überlebender um eine Liebesgeschichte für Menschen, die an sich … Weiterlesen

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Die Kunst des Geheimnisses

Ich fürchte, abgesehen von der Tatsache, dass ich sie zufälligerweise nacheinander las und sie beide in einer Hauptstadt spielen, gibt es keine Verbindung zwischen Sarah Kuttners Erfolgsroman Wachstumsschmerz und  Im Café der verlorenen Jugend von Novelpreisträger Patrick Modiano.

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