Schlagwort-Archive: lyrik

Gefangen

von Wendy Stern GEFANGEN Heute kam Leben zu mir durchs Fenster herein war ganz Federn und Leidenschaft, so voller Farbe, Intensität, Schnelligkeit und Entschlossenheit wie ich es zuvor wohl nie gekannt.

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November

von Vidyakaya Herbstlaub – gefärbt wie Löwenaugen Ein Teppich in den Wäldern, teils knöcheltief Erfreut Augen, Ohren, Füße Während wir hindurch laufen Molly, ganz Bewegung, mehr noch Nase, dringt viel tiefer als ich es vermag

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Wortmusik

Sie war schon immer da, so kommt es mir vor. Eine Welt ohne ihre Stimme, ohne ihre Musik, auch ohne ihre androgyne Schönheit und ihre ganz eigene poetische Sprache kenne ich praktisch nicht. Und nachdem ich es in diesem Leben … Weiterlesen

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Textreisend, Wortesuchend

Ich soll den Abschluss machen bei einem Journalismus-Workshop unter dem Motto 1914-1918, der im französisch-belgisch-deutschen Dreiländereck statt finden wird. Mitreisen kann ich nicht, also werde ich weder die Ardennen sehen noch Lüttichs Festung. Und eigentlich soll es bei mir drum … Weiterlesen

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Erlkönigin

Es heißt immer, man solle ein Buch nicht nach dem Cover beurteilen. Aber manches Cover sagt nichtsdestotrotz eine Menge über den Inhalt (oder die Autorin?) aus:

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Zeilenweise (311013)

Manchmal muss man die Zeit totschlagen nur um ihr zuvorzukommen.

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Tanz und Poesie

Einen Teil der Bilder und Gedichte, die zu meiner Serie „Tanz und Poesie“ aus dem Jahr 1984 (lang, lang ist’s her …) gehören, habe ich bereits in den letzen Wochen hier ins Blogg gestellt. Inspiriert hatte mich seinerzeit das gleichnamige … Weiterlesen

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Wahlfreiheit(en)

Wahlkommentare sind meine Sache nicht. Doch das folgende Gedicht von Rabindranath Tagore, das zusammen mit meinem Aquarell eigentlich eine Erinnerung an ein Tanztheaterstück von Doris Schäfer aus den frühen 1980ern darstellt, drängt sich gerade unwiderstehlich auf …

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Gegen das Grau

Ein angegrauter Tag: Grauer Himmel über dem Versuch, sich selbst zu so etwas wie sinnvoller Buchführung zu erziehen. Also brauche ich jetzt was gegen das Grau, und habe noch ein Stückchen „Tanz & Poesie“ ausgegraben:

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Wahnsinnsbedürfnisse

Nicht immer ist es der Himmel, der grau ist oder so erscheint …

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Engel

Bevor ich meine Eigenen Unwahrheiten In Stein haue oder In die gefrorene Erde säe:

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Fundstück: Hoffnung

Es reden und träumen die Menschen viel Von besseren künftigen Tagen, Nach einem glücklichen goldenen Ziel, Sieht man sie rennen und jagen, Die Welt wird alt und wieder jung, Doch der Mensch hofft immer Verbesserung!

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Punk mal anders

Ein Punk die Haare auf Igel getrimmt kommt in den Konsumgarten für Alle macht Abzocker an beißt in Abrissbirnen streichelt entrückt den Null Bock im Freigehege. Margot Schroeder

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