Schlagwort-Archive: Roman

Fremd und doch ganz nah

So verhält es sich für mich mit Madiha, der Hauptfigur und Ich-Erzählerin aus Jutta Profijts „Unter Fremden“, der soeben als bester Kriminalroman mit dem Friedrich-Glauser-Preis 2018 ausgezeichnet wurde: zunächst ist sie eine Fremde, die aus einer fremden Welt geflohen ist. … Weiterlesen

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Preisgekrönt: Unter Fremden

Über Jutta Profijts „Unter Fremden“ schrieb ich bereits im November hier im Blog, wo wäre meine Begeisterung über diesen konsequent gedachten, hervorragend erzählten und vor allem so wunderbar geschriebenen Roman auch besser aufgehoben? Nun, ganz einfach: Auf dem Podium bzw. … Weiterlesen

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Sprachzeichen

Raoul Biltgen ist Schauspieler, Theatermacher, Psychotherapeut, freier Schriftsteller und obendrein Luxemburger, der in Wien lebt. Letzteres gilt auch für seinen Schmidt René, der Maler war und Scherzbold, nun jedoch nicht mehr. Denn: Schmidt ist tot heißt der 2017 bei Wortreich … Weiterlesen

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Verstörend mit Sogwirkung

Es ist mir lange nicht mehr passiert, dass ich ein Buch nicht aus der Hand legen konnte, dass ich das letzte Viertel einfach zuende lesen musste. Ich hätte nicht schlafen können, wäre ich Kazuo Ishiguros 2005 erschienenen Roman Never Let … Weiterlesen

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Klug beobachtet: „Equinox“ von Eva Figes

Eine Frau in einer Lebenskrise, ein Jahr lang beobachtet von Eva Figes, das ist das Thema ihres 1966 erschienen, ersten Romans „Equinox„. Stets nah dran an der Protagonistin Elizabeth Winter bleibt der Text, wechselt dabei manches Mal aus der personalen … Weiterlesen

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Spinnwebfein

Schon lange hatte ich vor, mich lesend in Kazuo Ishiguros Welten zu begeben, aber irgendwas kam immer dazwischen. Was gar nicht so schlecht passt zu seinem kleinen, aber feinen Roman An Artist of the Floating World aus dem Jahr 1986. … Weiterlesen

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Kafka in Japan

Ein ungewöhnliches Buch mit wunderbar absurden Aspekten und einer Sprache, die auf angenehme Weise Distanz hält zu den Figuren, ohne sie dabei zu verraten, das ist Marion Poschmanns Roman „Die Kieferninseln“ für mich, der 2017 bei Suhrkamp erschien und sehr … Weiterlesen

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Zwischenjahresnotiz V: Ein perfekter Freund

Ob das Buch die perfekte Wahl für mein Uniseminar „Erinnern und Vergessen. Ich und Identität (nicht nur) in der Kriminalliteratur“ ist, werde ich erst im nächsten Semester entdecken. Aber Martin Suters 2002 erschienener Roman um den Journalisten Fabio Rossi, dem … Weiterlesen

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Zwischenjahresnotiz IV: Before I Go to Sleep

Hochgelobtes Debüt, verfilmt noch dazu, das ist SJ Watsons Thriller Before I Go to Sleep. Und ein weiteres Buch zum Thema Amnesie, und zwar sowohl der retrograden als auch anterograden Art. Christines Erinnerungen halten jeweils nur einen Tag, genauer: vom … Weiterlesen

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In neuem E-Gewand: Stimmengewirr

Schon seit über zehn Jahren gibt es mein Stimmengewirr als Roman in Papierform, was ihn heutzutage wohl zu einem Longseller macht.  Aber damit nicht genug: seit neuestem gibt’s ihn auch als E-Book –

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What I Loved

Manchmal ist es wie verhext – bzw. manchmal verhexe ich mich selbst, so könnte man es wohl sagen: Da war Siri Hustvedts What I Loved eines der Lesehighlights meines Spätsommers, aber erst mitten in den ersten Herbststümen schaffe ich es, … Weiterlesen

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Geistreich

Ein weiterer schmaler Band, der es in sich hat: Ghosts von Eva Figes aus dem Jahr 1988 ist für mich eine geistreiche und poetische Meditation über Vergänglichkeit. Ein Tageslauf, ein Jahresrund, eine Frau, die ganz alltäglichen Beschäftigungen nachgeht. Nichts Spektakuläres, … Weiterlesen

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Beklemmend: Eva Figes‘ „Days“

Ein Krankenzimmer, eine Frau im Bett, die auf einen leeren Besucherstuhl blickt, dahinter ein Fenster mit kahlen Bäumen und grauem Himmel, das ist schon beinahe alles, was in Eva Figes schmalem Roman Days aus dem Jahre 1974, vorkommt. Und das … Weiterlesen

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The Sorrows of an American

Als ich im Frühjahr beschloss, ich müsse dringend mal wieder was von Siri Hustvedt lesen, fand ich es jedoch erstmal sehr schwer, mich für eines ihrer Werke zu entscheiden. Bis ich auf den Titel The Sorrows of an American stieß: … Weiterlesen

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Apart: „B“

Das Schöne an vergriffenen, fast vergessenen Büchern ist, dass man sie auf eigene Faust neu entdecken kann. Im Internet ist so über Eva Figes‚ 1972 erschienen Roman „B“ praktisch nichts zu finden – bei Amazon gibt es nicht mal ein … Weiterlesen

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