Schlagwort-Archive: Silvia Weiskopf

Körpersprachen: reTURN

Der Anfang liegt, wie so oft im Leben, im Dunkeln: Sieben lange Minuten lauscht man in der Box des Essener Grillo-Theater einer Stimme vom Band (Danko Rabrenovic), die eine Episode aus Sasa Stanisics Roman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ … Weiterlesen

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Wunderbare Anarchie

Man mag es gar nicht glauben, dass Christine Nöstlingers Kinderbuchklassiker Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse bereits 1975 erschien – so aktuell erscheint (nach wie vor? schon wieder?) so vieles an der Geschichte. Und doch ist es vollkommen passend, … Weiterlesen

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Lohnenswerte Anstrengung

So sehr ich Elfriede Jelinek samt Wut, Beobachtungsgabe und Sprachgewalt schätze, so sehr bevorzuge ich es doch, ihre Texte auf der Bühne „serviert“ zu bekommen statt sie selbst zu lesen. Denn, bei aller Liebe, allein mit ihr auf Papier, da … Weiterlesen

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Vom Tanz der Dinge

Gleich vorweg: Wer Schubladen für den Kunstgenuss braucht, sich immer ganz sicher sein will, ob etwas als Performance oder Tanz, als Sprechtheater oder Poesie einzuordnen ist, der wird nicht glücklich mit Jelena Ivanovics Nicht Brennen. Wer aber Experminente liebt, in … Weiterlesen

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Lachen und Denken

Dass sich Extreme – auch und ganz besonders extreme Gegensätze – letztendlich berühren, ist schon fast ein Gemeinplatz. Darauf politisches Theater der intelligenten und grotesken Sorte aufzubauen, bei dem Phrasendreschereien à la Pegida auf selbige islamistischer Hassprediger trifft, braucht Mut … Weiterlesen

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Rasante Ausbrecher

Wahrscheinlich ist eh schon alles über Wolfgang Herrndorfs Tschick gesagt worden, und ich bin die einzige, die kürzlich erst das Stück sah und den Roman noch vor sich hat. Also mach ich es kurz: Was Tobias Roth, Silvia Weiskopf und … Weiterlesen

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Kapitalismuskritik für Anfänger

Wenn Banken gerettet werden, während Flüchtlinge auf dem Mittelmeer den Tod finden, und sich kaum einer mehr darüber länger als ein bis zwei Tweats lang aufregt, dann könnte man meinen, die Zeit für Kapitalismuskritik auf der Bühne sei gekommen. Das … Weiterlesen

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Angegraut

Macbeth gilt als eine der blutigsten, düstersten Tragödien aus Shakespeares Feder und zugleich als ein, vielleicht das Lehrstück in Sachen Macht (und Moral). Gestern eröffnete die Inszenierung von Wolfgang Engel im Essener Grillo-Theater die Saison und blieb, trotz durchaus beachtlicher … Weiterlesen

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Vom Ringen um Liebe

Zuneigung als Geschenk und Fluch, Liebe als Wahn und Erfüllung, dazwischen der Mensch mit seinen eigenartigen Vorstellungen von Geschlecht, Moral und Macht – aus diesen ‚Zutaten‘ lassen sich sowohl mörderische Dramen als auch Komödien machen. Dass William Shakespeares Wie es … Weiterlesen

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Abenteuerliche Spielfreude

Ein Geständnis vorweg: So sehr ich als Kind womöglich von Abenteuern mit Peter Pan im  Nimmerland träumte, so wenig kann ich mit Disneys und anderen Verfilmungen von Peter Pan anfangen. Aber wenn jemand mit so viel abenteuerlicher Spielfreude und Lust … Weiterlesen

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