Schlagwort-Archive: Theater

Kurzkritik: Der Reichsbürger

Ein Gesamtkunstwerk, in sich geschlossen wie manch Weltbild, dabei jedoch ungemein anregendes Hirnfutter, virtuos gespielt von Stefan Diekmann – so lautet meine Kürzestkritik zu Thomas Krupas Inszenierung „Der Reichsbürger“ von Annalena und Konstantin Küspert, das gestern in der Box, auf … Weiterlesen

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Hinterhergehinkt

Ach ja. Erst waren es langfristige Großbaustellen, allen voran die 500seitige Übersetzung eines historischen Romans, die mich das Blog vernachlässigen ließen. Dann kam die Arbeit am Buch zum Workshop „Freundschaft-Liebe-Erwachsenwerden“ hinzu, samt Deadline. Fahnenkorrektur und allem drum und dran. Nun … Weiterlesen

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Am Boden

Was wäre, wenn Odysseus jeden Abend vom Krieg nach Hause gekommen wäre?, fragt sich die Pilotin, als sie nach der Babypause nicht mehr mit ihrer F16 ins Blau über dem Irak aufsteigen darf, sondern von nun an aus dem Halbdunkel … Weiterlesen

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Zeitkapsel

Ich weiß nicht mehr genau, welcher Theoretiker des 20. Jahrhunderts sagte, dass Kriminalliteratur Zeitkapseln erschafft. Aber jedes Mal, wenn ich einen klassischen Kriminalroman lese, finde ich die These bestätigt. Das gilt aufs Schönste auch für Ngaio Marshs „Opening Night“, dessen … Weiterlesen

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Fallen für Götter

Die Verstrickung der Krupps ins Nazireich als „Götterdämmerung“ bzw. in Anlehnung an griechische Tragödien auf der großen Leinwand zu erzählen, vornehmlich darum ging’s 1969 in Luchino Viscontis Film „Die Verdammten„. Was einst großes Kino war, hat Hans Peter Litscher für … Weiterlesen

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Traurigmauligwunderschön

Drei Schauspieler in Bestform, eine verwandlungsfähige Bühne, die Praktisches und Poetisches mit leichter Hand mischt und eine Inszenierung, die nur so sprüht vor Ideen: das alles und noch viel mehr gab es heute in der Premiere von „Die erstaunlichen Abenteuer … Weiterlesen

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Dämonenreste

Nein, das ist keine neue Bezeichnung für den Monsterkater, der für manche vielleicht zum Vatertag gehören mag, Das ist vielmehr eine Frage an mich selbst: Was ist mir gut drei Wochen nach der Premiere der Bühnenfassung von Dostojewskis Dämonen, inszeniert … Weiterlesen

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Kunst und Ekel

Wer von „Flüchtlingsströmen“, ja von „Heerscharen von Flüchtenden“ spricht, muss sich nicht wundern, wenn ihm die Kunst die Masse der Lebenden Toten oder Monsters of Reality entgegenhält.  So geschah’s gestern in der Premiere von Christian Lollickes gleichnamigen Stück in der … Weiterlesen

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Kunterbunt

Es glitzert und glänzt, es blitzt und blinkt, Farben verwirbeln, verwabern, und zwischendrin fällt auch noch Schnee: Kunterbunt und mit vielen witzigen Details kommt Anne Spaeters Inzenierung von Michael Endes Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch daher, das gestern im Essener Grillotheater Premiere … Weiterlesen

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Eine Handvoll (III)

Wer kennt das nicht: Kaum hat man den neuen Gegenstand ausgepackt, steht man ratlos vor dessen Einzelteilen oder betrachtet verwirrt dessen Schalter und Knöpfe. Wie soll denn das gehen, fragt man sich, und dann folgt unweigerlich – wenngleich immer öfter … Weiterlesen

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Theaterferien

… sind so entspannt wie melancholisch:   … erst recht, wenn man von der Bühne in den leeren Saal schaut 😉

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Wunderbare Anarchie

Man mag es gar nicht glauben, dass Christine Nöstlingers Kinderbuchklassiker Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse bereits 1975 erschien – so aktuell erscheint (nach wie vor? schon wieder?) so vieles an der Geschichte. Und doch ist es vollkommen passend, … Weiterlesen

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Partielles Verstummen

Es passiert mir immer wieder: Während ich so vor mich hin arbeite und lebe, alles seinen mehr oder minder gewohnten Gang geht, ist es, als versiegte vielleicht nicht gleich meine Sprache, aber doch mein Schreiben. Nicht ganz und gar und … Weiterlesen

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Durchgedreht

„Mein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft“ – mit diesen Worten beginnt Yasmina Rezas vielgeliebtes Stück Kunst. Nachdem es zehn Jahre lang in der Inszenierung von Jürgen Bosse hier in Essen mit Matthias Kniesbeck, Michael Schütz und Berthold Tötzke … Weiterlesen

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Digitale Dummies

Mit „Projekten“ auf Stadttheaterbühnen ist das so eine Sache – meist ist das ein Label für unbeholfene Versuche, aktuell und irgendwie hip zu sein, manchmal kommen dabei jedoch erstaunlich spannende Denkanstöße heraus. Ganz ähnlich sieht es mit dem Fortschritt der … Weiterlesen

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