Schlagwort-Archive: Theater

Kunst und Ekel

Wer von „Flüchtlingsströmen“, ja von „Heerscharen von Flüchtenden“ spricht, muss sich nicht wundern, wenn ihm die Kunst die Masse der Lebenden Toten oder Monsters of Reality entgegenhält.  So geschah’s gestern in der Premiere von Christian Lollickes gleichnamigen Stück in der … Weiterlesen

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Kunterbunt

Es glitzert und glänzt, es blitzt und blinkt, Farben verwirbeln, verwabern, und zwischendrin fällt auch noch Schnee: Kunterbunt und mit vielen witzigen Details kommt Anne Spaeters Inzenierung von Michael Endes Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch daher, das gestern im Essener Grillotheater Premiere … Weiterlesen

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Eine Handvoll (III)

Wer kennt das nicht: Kaum hat man den neuen Gegenstand ausgepackt, steht man ratlos vor dessen Einzelteilen oder betrachtet verwirrt dessen Schalter und Knöpfe. Wie soll denn das gehen, fragt man sich, und dann folgt unweigerlich – wenngleich immer öfter … Weiterlesen

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Theaterferien

… sind so entspannt wie melancholisch:   … erst recht, wenn man von der Bühne in den leeren Saal schaut 😉

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Wunderbare Anarchie

Man mag es gar nicht glauben, dass Christine Nöstlingers Kinderbuchklassiker Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse bereits 1975 erschien – so aktuell erscheint (nach wie vor? schon wieder?) so vieles an der Geschichte. Und doch ist es vollkommen passend, … Weiterlesen

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Partielles Verstummen

Es passiert mir immer wieder: Während ich so vor mich hin arbeite und lebe, alles seinen mehr oder minder gewohnten Gang geht, ist es, als versiegte vielleicht nicht gleich meine Sprache, aber doch mein Schreiben. Nicht ganz und gar und … Weiterlesen

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Durchgedreht

„Mein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft“ – mit diesen Worten beginnt Yasmina Rezas vielgeliebtes Stück Kunst. Nachdem es zehn Jahre lang in der Inszenierung von Jürgen Bosse hier in Essen mit Matthias Kniesbeck, Michael Schütz und Berthold Tötzke … Weiterlesen

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Digitale Dummies

Mit „Projekten“ auf Stadttheaterbühnen ist das so eine Sache – meist ist das ein Label für unbeholfene Versuche, aktuell und irgendwie hip zu sein, manchmal kommen dabei jedoch erstaunlich spannende Denkanstöße heraus. Ganz ähnlich sieht es mit dem Fortschritt der … Weiterlesen

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Spontantheater

Musik setzt Endorphine frei und ist so was wie die Erweiterung des gegenseitigen Lausens bei Menschenaffen – mit dem Vorteil, dass man damit größere soziale Gemeinschaften pflegen kann. Und dass sie ein verdammt guter Grund ist, ins Theater zu gehen. … Weiterlesen

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Wahrteraum

Es ist ein bisschen peinlich, aber wahr, obwohl es wie kalkulierte Ironie des Schicksals anmuten mag: Es sind bereits 14 Tage seit der Premiere von Jelena Ivanovics Stück Wahrteraum in der Maschinenhalle auf dem Gelände der Zeche Carl vergangen. Das … Weiterlesen

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Lohnenswerte Anstrengung

So sehr ich Elfriede Jelinek samt Wut, Beobachtungsgabe und Sprachgewalt schätze, so sehr bevorzuge ich es doch, ihre Texte auf der Bühne „serviert“ zu bekommen statt sie selbst zu lesen. Denn, bei aller Liebe, allein mit ihr auf Papier, da … Weiterlesen

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Vom Tanz der Dinge

Gleich vorweg: Wer Schubladen für den Kunstgenuss braucht, sich immer ganz sicher sein will, ob etwas als Performance oder Tanz, als Sprechtheater oder Poesie einzuordnen ist, der wird nicht glücklich mit Jelena Ivanovics Nicht Brennen. Wer aber Experminente liebt, in … Weiterlesen

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Wenig erhellend

Alles ist erleuchtet von Jonathan Safran Foer war 2003 ein hochgelobter Debütroman über die Suche eines jungen amerikanischen Autor nach seinen jüdischen Wurzeln in der Ukraine. 2005 wurde das Buch verfilmt – und auch als Film mit Lob überschüttet. Ist … Weiterlesen

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Vom Verstummen

Heraklit wird die Aussage zugeschrieben, dass der Krieg der Vater aller Dinge sei. Georg Büchner lässt seinen Titelhelden in Dantons Tod feststellen, dass die Revolution ihre eigenen Kinder frisst. Betrachtet man Wajdi Mouawads Verbrennungen in der Essener Inszenierung von Martin … Weiterlesen

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Dramalama

Dramaturgie. Komisches Wort. Zu Begriffen wie „Drama“ oder „dramatisch“ haben die meisten Menschen eine Vorstellung – während man ersteres meist auf den Brettern, die die Welt bedeuten, vermutet, ist letzteres eine Qualität, die es auch außerhalb von Theatern gibt. Dramatische … Weiterlesen

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